In unserer Kochrezepte-Serie „Natürlich koch‘ ich“ gibt es heute Salat aus Babyspinat und Granatapfelkernen.
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In unserer Kochrezepte-Serie „Natürlich koch‘ ich“ gibt es heute Salat aus Babyspinat und Granatapfelkernen.

„Natürlich koch‘ ich“

Mehr Frische auf dem Teller: Salat aus Babyspinat und Granatapfelkernen

  • Anne Baun
    vonAnne Baun
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Gute Vorsätze sind für viele Menschen lediglich eine Idee der Diätratgeber-Branche. Und da wir in einer Zeit leben, in der wir ständig den Drang nach Optimierung verspüren, mag da echt was dran sein. Doch eine gesunde Ernährung sollte kein guter Vorsatz sein. Sondern eine Selbstverständlichkeit.

Fulda - Damit kommen wir auch gleich zum aktuellen Rezept: In unserer Kochrezepte-Serie „Natürlich koch‘ ich“ gibt es heute Salat aus Babyspinat und Granatapfelkernen. Wer sich an dieser Stelle wundert, dass Spinat roh verzehrt werden soll: Bei jungem Spinat beziehungsweise Babyspinat ist der Gehalt an Oxalsäure absolut unbedenklich. So kann er beispielsweise auch als grünes Blattgemüse in den Smoothie wandern. Zudem schrumpelt Spinat nicht so zusammen wie andere Salatsorten, wenn sie mit dem Dressing in Berührung kommen. 

Blattspinat enthält neben Magnesium und Zink viele lebensnotwendige Vitamine, dazu zählen Provitamin A, Vitamin C, B6, K, Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium und Mangan. Was allerdings nur in geringen Mengen enthalten ist, ist Eisen. Doch schon Popeye wusste, dass Spinat ordentlich Muckis macht - und es ist völlig richtig, dass die Inhaltsstoffe von Spinat den Muskelaufbau unterstützen.

„Natürlich koch‘ ich“: Salat aus Babyspinat und Granatapfelkernen

Die Nitrate im Spinat, die auch in anderem grünen Blattgemüse vorkommen, haben zwar einen schlechten Ruf, sind aber in geringen Dosen ungefährlich. An sich sind Nitrate sogar gesund für den Körper, da sie die Mitochondrien mit ausreichend Energie versorgen. Leistungsstarke Mitochondrien sorgen für reibungslose Abläufe im Körper. Sie regulieren Blutdruck, Zellstoffwechsel und Immunsystem.

Ein Loblied auf den Granatapfel, den man sogar im eigenen Wohnzimmer anbauen kann*, werde ich an dieser Stelle nicht noch einmal singen, sondern das Augenmerk vielmehr auf die Misopaste richten. Sie stammt aus Japan und wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt. Fermentationsprodukte - wie Kombucha, Sauerkraut oder eben Miso - unterstützen den Darm und helfen bei der Bildung lebenswichtiger Bakterien.

Wer beispielsweise mit einem Zwölffingerdarmgeschwür zu kämpfen hat, kann sich auch einem Esslöffel Misopaste und 200 Millilitern heißem Wasser eine heilende Brühe herstellen. Miso wird in diesem Rezept statt Salz verwendet - das kann selbstverständlich auch für andere herzhafte Rezepte so gehandhabt werden. Beispielsweise, wenn jemand zu hohen Blutdruck hat.

Rezept

Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Bio-Babyspinat

2 Granatäpfel

2 kleine säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop)

1 EL Sesamsaat

1 EL Kürbiskerne

4 EL Olivenöl

2 EL Zitronensaft

1 TL Honig

1 TL helle Misopaste (gibt’s im Asialaden oder Reformhaus)

1 TL Senf

1 Knoblauchzehe

1/4 TL Pfeffer

1/4 TL Currypulver

Zubereitung: Die Spinatblätter waschen und trockenschütteln. Die Kerne der Granatäpfel aus den halbierten Früchten lösen (funktioniert am besten in einer großen Schüssel unter Wasser). Äpfel waschen und in dünne Spalten schneiden. Für das Dressing Olivenöl mit Zitronensaft, Misopaste, Honig, Senf, gepresster Knoblauchzehe und Gewürzen gut vermischen und den Salat damit anmachen. Besonders die Apfelspalten sollten gut mit dem Dressing bedeckt sein, sonst werden sie braun. Mit Sesam und Kürbiskernen bestreuen.

Video: Lecker, einfach und schnell: Granatapfel entkernen

Autorin und Serie

„Natürlich koch´ich“ sagt Tütensuppen und Tiefkühlpizza den Kampf an. Hier wird alles selbst gemacht: Von der Sauce Hollandaise bis zum Tiramisu, vom Vanillepudding bis zum Sauerbraten.

Journalistin und Autorin Anne Baun aus Fulda hat sich viele Rezepte ihrer Großmutter vorgenommen und modernisiert, aber auch aktuelle Ernährungstrends verarbeitet. Und bevor teure Superfoods verarbeitet werden, lohnt es sich, den regionalen Wochenmarkt zu besuchen. Frisch, saisonal und selbst gemacht: Seit mehr als drei Jahren erscheint die Serie „Natürlich koch' ich“ immer freitags in der Fuldaer Zeitung.

Vor Weihnachten ist das nunmehr dritte Buch zur Serie erschienen.

Lesen Sie hier: Mit welchen zwei Zutaten Frikadellen ganz besonders lecker werden. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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