Tausende Winterfans haben am Samstag für Chaos auf der Wasserkuppe gesorgt.
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Auf der Wasserkuppe waren die Parkplätze am Samstag schon früh überfüllt, wie es bereits Anfang dieses Jahres schon einmal der Fall war. (Archivfoto)

Parkplätze überfüllt

Besucher-Andrang auf der Wasserkuppe - Polizei musste Zufahrt sperren

Noch einmal schnell in den Schnee - bevor er schmilzt. Auf der Wasserkuppe haben sich am Samstag die Ausflügler getummelt. Mit der weißen Pracht ist es aber bald vorbei.

Wasserkuppe - Hunderte von Ausflüglern haben am Samstag die Rhön für eine der vorerst letzten Möglichkeiten zu einem Schneespaziergang genutzt. Auf der Wasserkuppe lagen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Morgen noch rund 19 Zentimeter Schnee, auf dem 879 Meter hohen Feldberg im Taunus waren es rund 14 Zentimeter.

Trotz des Besucherandrangs blieb das befürchtete Verkehrschaos laut Polizei aus - auch, weil die Zufahrtsstraßen zu den Gipfeln rechtzeitig gesperrt wurden. (Lesen Sie hier: Startschuss für Skisaison: Freude bei Wintersportlern in der Rhön)

Rhön: Besucher-Andrang auf der Wasserkuppe - Polizei sperrt Zufahrt

Da auf der Wasserkuppe die Parkplätze bereits früh überfüllt waren, leitete die Polizei dort den Verkehr zeitweise ab und empfahl, den Bereich zu umfahren. Mit Einbruch der Dämmerung habe sich die Situation dann völlig entspannt, sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Über Twitter hatte die Polizei mitgeteilt, dass die Zufahrt zwischenzeitlich gesperrt werden musste.

Mit der weißen Pracht ist es laut DWD bald vorbei: Denn von Sonntag an lässt ein Hochdruckgebiet über Südfrankreich und Spanien subtropische Luft nach Hessen strömen. Am Montag werden laut DWD sogar Höchsttemperaturen von milden neun Grad erwartet. Selbst nachts sinken die Werte nicht mehr unter den Gefrierpunkt. (Lesen Sie hier: Bis zu zehn Zentimeter Neuschnee: So schön ist es gerade in der Rhön)

Video: So lief der Start der Skisaison auf der Wasserkuppe

Weil es bis Mittwoch immer wieder Regen und Sprühregen gibt, der auf dem noch immer kalten Boden frieren kann, kann es trotz des Temperaturanstiegs weiter zu glatten Straßen kommen. (dpa)

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