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Tann wartet auf die Millionen - Corona bremst beim IKEK

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Von: Hartmut Zimmermann

Die Stadt Tann muss beim IKEK auf die Bremse treten. Schuld ist Corona.
Die Stadt Tann muss beim IKEK auf die Bremse treten. Schuld ist Corona. (Archivbild) © Norman Zellmer

Monatelang haben die Tanner Projekte und Ideen entwickelt, um das Dorfentwicklungskonzept IKEK optimal zu nutzen. Eigentlich sollte es in diesen Tagen losgehen – aber wegen Corona muss der Start vertagt werden.

Tann - Auf Fördergelder in Millionenhöhe setzt Tann beim Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK). Doch statt des geplanten Startschusses musste Bürgermeister Mario Dänner (parteilos) in der jüngsten Stadtverordnetensitzung den Punkt von der Tagesordnung nehmen: Die Förderbank konnte wegen Corona-Ausfällen den für den Start erforderliche Freigabeschreiben nicht liefern.

Rhön: Wegen Corona - Tann muss bei IKEK auf die Bremse treten

Daher konnte weder die Teilnahme offiziell beschlossen noch das ausgearbeitete Programm beschlossen werden. Damit müssen Tanns Stadtverordnete nun vermutlich bis zur nächsten Sitzung warten. Das ist nicht ganz gleichgültig, weil sich damit die Frist verkürzt, in der die im ersten Jahr mit besonders hohen Förderquoten bedachten Maßnahmen bezuschusst werden. (Lesen Sie hier: Großer Erfolg im Tanner Naturmuseum - Ausstellung zur Hexenverfolgung geht weiter)

Die Stadt will über das IKEK-Programm unter anderem die Sanierung der Rhönhalle voranbringen. Betroffen sind aber auch private Teilnehmer. „Die privaten Investoren scharren mit den Hufen“, berichtete Dänner. Doch die müssen nun, wie die Kommune auch, bis zumNeustart warten. Ende Mai wird das Kommunalparlament das Thema erneut anpacken.

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