Benjamin Reinhart will Bürgermeister werden.
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Benjamin Reinhart will Bürgermeister werden.

Wahl am 24. April

Bürgermeisterwahl in Ebersburg - Benjamin Reinhart aus Thalau will Rathauschef werden

  • Rainer Ickler
    VonRainer Ickler
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Der erste Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 24. April in Ebersburg hat seinen Hut in den Ring geworfen: Benjamin Reinhart aus Thalau bewirbt sich um den Chefposten im Rathaus.

Ebersburg - Der 45-Jährige, der seit 2018 der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Ebersburg angehört, tritt als parteiunabhängiger Kandidat an.

Reinhart arbeitet bei der Polizei in Hilders (Fulda), ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau und seiner fünfjährigen Tochter im Ebersburger Ortsteil Thalau. Vor circa sechs Wochen habe er sich erstmals mit dem Gedanken befasst, sich auf den Posten des Rathauschefs zu bewerben und er kam zu dem Schluss, dass es „eine einmalige Chance ist“. Die Familie unterstütze ihn dabei. Bislang wissen noch nicht viele von seiner Kandidatur.

Rhön: Bürgermeisterwahl in Ebersburg - Benjamin Reinhart kandidiert

Reinhart hat durch seine Arbeit in der Gemeindevertretung und im Ausschuss für Finanzen, Familie, Kultur und Soziales Einblicke in die Kommunalpolitik erhalten. „Als parteiunabhängiger Kandidat sehe ich die zukunftsweisende Gestaltung der Gemeinde über alle Fraktionsgrenzen hinweg als oberstes Anliegen“, erklärt er. Reinhart ist zwar Mitglied der CDU und der Fraktion, werde aber nicht von der CDU unterstützt. Er sieht sich als unabhängig, möchte aber seine Ziele in der Mitgliederversammlung den Christdemokraten vortragen. (Lesen Sie hier: Förderung durch „Stadt und Land“ - Auch Ebersburg unter den Kommunen)

Mit „innovativen Ideen“ will er die guten Grundlagen der Gemeinde weiterentwickeln. Dabei sei nicht nur die Infrastruktur für Familien ein Hauptaugenmerk, sondern es gelte, die Jugendlichen näher an die Politik heranzuführen. Dies wäre in Form eines Kinder- und Jugendparlamentes eine Möglichkeit, um nicht nur deren Belange kennenzulernen, sondern konkrete Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen, präzisiert er. Auch die Senioren als wichtiger Bestandteil des dörflichen Lebens müssten sich in der Entwicklung wiederfinden.

Digitalisierung in Ebersburg weiter vorantreiben

Die Digitalisierung müsse vorangetrieben werden. Zum einen soll der bereits angestoßene Breitbandausbau forciert, zum anderen neue Wege wie die Digitale Dorflinde – eine WLAN-Förderung für hessische Kommunen – beschritten werden. „Dazu ist die Einrichtung einer digitalen Bürgersprechstunde sowie die Berichterstattung aus der Gemeindeverwaltung über Homepage und soziale Medien angedacht“, erklärt der 45-Jährige. Ein wichtiger Punkt für ihn ist die klimaneutrale und nachhaltige Ausrichtung der kommunalen Gebäude und Einrichtungen.

Der Thalauer hat 2001 sein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Verwaltungsfachhochschule in Kassel abgeschlossen und ist seit fast 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig. Neben einem zurückliegenden Engagement im Pfarrgemeinderat ist er seit vier Jahren im Elternbeirat der Kita Sternschnuppe in Thalau aktiv und Mitglied in mehreren Vereinen. Unter anderem lenkt er als Vorsitzender seit 2006 die Geschicke des Carneval Clubs Thalau.

Bei der Wahl am 24. April wird Brigitte Kram nicht mehr antreten. Sie ist seit 23 Jahren Bürgermeisterin von Ebersburg. Infos möchte Benjamin Reinhart unter anderem auf seiner Homepage bereitstellen.

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