Rehkitz
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Die Jäger- und Gebrauchshundevereinigung (JGV) Rhön-Vogelsberg hat eine Drohne zur Rettung von Rehkitzen angeschafft. (Archivbild)

Vereinigung zieht Bilanz

Jäger in der Rhön wollen Rehkitze retten - mit Hilfe von Drohnen

Neuwahlen und der Rechenschaftsbericht des ersten Vorsitzenden, Dr. Rudolf Leinweber (Fulda), standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der über 600 Mitglieder starken Jäger- und Gebrauchshundevereinigung (JGV) Rhön-Vogelsberg.

Rhön - Positiv merkte Leinweber an, dass sich auf regionaler Basis in Osthessen Jäger und Landwirte zusammengeschlossen hätten, um mit Drohnen samt Wärmebildkameras die Rettung von Rehkitzen vor dem Mähtod zu forcieren. Auch die JGV Rhön-Vogelsberg habe eine hochwertige Drohne angeschafft und sei dabei, Mitglieder entsprechend auszubilden. „Solche Bündnisse im ländlichen Raum wollen wir stärken und unsere Mitglieder vermehrt ins Vereinsgeschehen“, rief Dr. Leinweber abschließend auf.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters sowie des Kassenprüfers Georg Atzert wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Und auch die Vorstandswahl, geleitet vom ehemaligen Kreisjagdberater Hans-Kurt Köhler, war von Einstimmigkeit geprägt, allenfalls enthielten sich die Vorgeschlagenen ihrer Stimme.

Rhön: Jäger wollen Rehkitze retten - mit Hilfe von Drohnen

Veit Küllmer, alter wie neuer zweiter Vorsitzender, richtete Worte des Danks an alle ehrenamtlich Engagierten: „Bei den Jagdhornbläsern sind wir top aufgestellt und haben eine tolle Truppe, im Bereich der Hundeausbildung und -prüfung verstärken wir unser Angebot und auch unsere Jungjägerausbildung wird hervorragend angenommen.“

Bevor mehrere Ehrungen vorgenommen wurden dankte Küllmer insbesondere auch Dr. Rudolf Leinweber, auch für seine Funktion als stellvertretender Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, für sein umfangreiches Engagement für das heimische Waidwerk. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Bläsercorps der Vereinigung unter der Leitung von Berthold Michel. Wie Vorsitzender Leinweber ausführte, werde das Bundestreffen der Jagdhornbläser 2023 auf Schloss Fasanerie stattfinden.

Vorstand

Vorsitzender: Dr. Rudolf Leinweber

Zweiter Vorsitzender: Veit Küllmer

Schriftführer: Alexander H. Klüh

Schatzmeister: Christian Kirchner

Geehrt wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft Harald Gippert (Hosenfeld), für 50 Jahre Günther Ebert (Gersfeld), für 40 Jahre Hubert Balzer (Hosenfeld) und Josef Röll (Hofbieber), für 25 Jahre Martin Etzel (Fulda), Franz Hohmann (Eichenzell), Ralf Michel (Fulda), Marko Richter (Gersfeld), Günther Schmitt (Neuhof), Dr. Harald Schnez (Eichenzell), Stefan Stumpf (Gersfeld) und Rainer Vaeth (Hilders) und für fünf Jahre aktiv im Bläsercorps Julia Münker (Hosenfeld). (mal)

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