Mit Muskelkraft zog die Feuerwehr die drei Pferde aus dem Schlammloch, in dem sie feststeckten.
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Mit Muskelkraft zog die Feuerwehr die drei Pferde aus dem Schlammloch, in dem sie feststeckten.

Schwieriger Feuerwehr-Einsatz

Rhön: Drei ausgebrochene Pferde stecken in riesigem Schlammloch

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Drei vor Kälte zitternde Pferde hat die Feuerwehr bei Hilders in der Rhön am ersten Weihnachtsfeiertag befreit: Sechs Tiere waren aus einer Koppel ausgebrochen. Drei der Pferde sanken in einem riesigen Schlammloch ein und konnten sich nicht mehr selbst befreien.

Hilders - Laut einem Sprecher der Feuerwehr Hilders waren die Tiere in ein etwa 50 mal 100 Meter großes Schlammloch bei Hilders-Eckweisbach geraten. „Das Schlammloch war nicht als solches zu erkennen gewesen“, sagte der Feuerwehrmann. „Es war mit Gras zugewachsen. Die Pferde sind dort in dem Loch richtig tief eingesunken.“

Rhön: Pferde stecken in riesigem Schlammloch fest - Einsatz für die Feuerwehr

Gegen 11.20 Uhr am Freitag hatten Passanten nahe Hilders-Eckweisbach die drei Pferde in dem Schlammloch bemerkt, die dort feststeckten. Eine Streife der Polizeistation Hilders fand heraus, dass sechs ausgewachsene Pferde von einer Koppel ausgebrochen waren. Diese war etwa zwei Kilometer von dem Schlammloch entfernt. Dazwischen lag auch noch ein Waldgebiet.

Nach Polizeiangaben steckten schließlich drei Pferde jeweils bis zum Rumpf in dem Schlammloch fest. Sie konnten sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die Feuerwehren aus Hilders, Eckweisbach, Liebhards und Unterbernhards mit insgesamt 40 Einsatzkräften mussten daraufhin zur Hilfeleistung angefordert werden.

Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr in der Rhön: Drei Pferde waren in ein riesiges Schlammloch geraten.

Einige Feuerwehr-Kameraden konnten sich den feststeckenden Pferden mit Hilfe von Leiterteilen und Bohlen nähern und ihnen Bandschlingen und Hebebänder anlegen. „Mit Muskelkraft haben wir dann dann ein Pferd nach dem anderen in Seitenlage aus dem Schlamm ziehen können. Alle blieben zum Glück unverletzt“, berichtete der Sprecher der Feuerwehr Hilders.

Die Besitzerin der Tiere war bei der Rettungsaktion, die etwa eine Stunde dauerte, vor Ort und beruhigte die Pferde - auch die drei nicht in den Schlamm geratenen Tiere, die in der Nähe des Lochs vorgefunden worden waren. „Die im Schlamm steckenden Pferde waren sehr ruhig. Vielleicht waren sie auch schon etwas unterkühlt“, sagte der Feuerwehrmann.

Die Besitzerin der Pferde führte ihre Tiere nach der geglückten Rettungsaktion schließlich zurück auf die Koppel.

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