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Wolkenbruch stört den Markt-Start: „Handgemacht in Tann“ beginnt mit einem Richtfest

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Von: Hartmut Zimmermann

Ole (von rechts), Arne und ihre Mutter Nicole Kassner waren für die Marktpremiere passend angezogen.
Ole (von rechts), Arne und ihre Mutter Nicole Kassner waren für die Marktpremiere passend angezogen. © Hartmut Zimmermann

„Handgemacht aus Tann“ – das waren die Waren, die beim ersten Markt der neuen Reihe angeboten wurden. Ein Wolkenbruch zur besten Handelszeit spülte jedoch die großen Erwartungen weg. Immerhin: Die eigens für Markttage wie diesen gebauten Stände haben sich bewährt.

Tann - „It’s Raining Again“ – mit diesem Song verbreitete Otto Adelmann eine Unwahrheit. Denn als er das Stück am Marktplatz anstimmte, war der große Regen gerade vorüber. Rund elf Liter pro Quadratmeter waren laut Osthessen-Wetter binnen kurzer Zeit heruntergeprasselt. So hatte sich bei der offiziellen kleinen Eröffnung die Zahl der Marktbesucher deutlich gelichtet.

Bürgermeister Mario Dänner (parteilos) nahm es so gelassen wie möglich. Er freute sich über die, die da waren und dankte dem Markt-Ideengeber Dieter Kehl, der bei seinen Gastwirtskollegen viel Überzeugungsarbeit geleistet habe. Dänner würdigte auch den Gewerbe- und Verkehrsverein und dankte dessen stellvertretendem Vorsitzenden Thomas Ziegler, dem Rathaus-Team – und dem Land Hessen.

Rhön: Regen stört Markt-Start - „Handgemacht in Tann“ beginnt mit Richtfest

Das habe nämlich per Förderprogramm ermöglicht, dass insgesamt zehn mobile hölzerne Markthäuschen in Auftrag gegeben werden konnten. So erlebten die Marktgäste sogar ein kleines Richtfest. Holzbau-Chef Rainer Zentgraf aus Liebhards hatte einen eigens für Tann gereimten Richtspruch parat: „Hier ist ein Werk geschaffen worden, wie man’s nicht find’t an andern Orten!“

Die Marktteilnehmer und Initiatoren hoffen nach dem Wolkenbruch-Start auf Handelstage mit besserem Wetter.
Die Marktteilnehmer und Initiatoren hoffen nach dem Wolkenbruch-Start auf Handelstage mit besserem Wetter. © Hartmut Zimmermann

An jedem ersten Mittwoch eines Monats heißt es von nun an zwischen 15 und 20 Uhr „Handgemacht in Tann“. Wer Freude an Schönem, Leckerem und Praktischem hat, wird sicher auf seine Kosten kommen.

Wer keine vier Wochen bis zum nächsten Markttag warten möchte, hat Glück: Am kommenden Sonntag steht Tann ganz im Zeichen des Maimarkts, der durch einen Pflanzenmarkt im Naturmuseum ergänzt wird.

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