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Wege in den Schwarzen Bergen gesperrt - Rhön von Sturm massiv getroffen

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Durch die Stürme sind in den Schwarzen Bergen Bäume umgestürzt.
Durch die Stürme sind in den Schwarzen Bergen Bäume umgestürzt. © Florian Essel

Die Stürme der vergangenen Wochen haben die Hochlagen der Rhön massiver getroffen, als es im Vorbeifahren den Anschein hat. Insbesondere im Naturschutzgebiet Schwarze Berge mit den darin liegenden Kernzonen kam es flächendeckend zu Einzelwürfen, die viele Wege blockieren.

Rhön - Die Stürme der vergangenen Wochen haben nicht nur in Norddeutschland massive Schäden hinterlassen. Auch die Hochlagen der Bayerischen Rhön und hier besonders die Schwarzen Berge in Unterfranken wurden stark getroffen. „Nach wie vor blockieren zahlreiche umgestürzte Bäume Forststraßen und Wanderwege“, heißt es in einer Mitteilung des Biosphärenreservats.

Besonders hohe Gefahr geht von vielen hängen gebliebenen Bäumen aus, die jederzeit zu Boden gehen können. Aus diesem Grund müssen zwischen Berghaus Rhön, Würzburger Karl-Straub-Haus und Kissinger Hütte eine ganze Reihe von markierten Wanderwegen so lange gesperrt bleiben, bis der Forstbetrieb Bad Brückenau alle Gefahrenstellen entschärfen konnte. (Lesen Sie hier: Im Wald bleibt es gefährlich: Forstamtsleiter warnen vor brüchigen Ästen)

Rhön: Wege in den Schwarzen Bergen nach heftigen Stürmen gesperrt

Derzeit ist das Betreten dieser Waldbereiche zum Teil lebensgefährlich. Es wird eindringlich davor gewarnt. Die Bayerische Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Forstbetrieb Bad Brückenau und der Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön bitten um Verständnis und Geduld. (ah)

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