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Corona in Hessen: Zahl der geimpften Kinder und Jugendlichen deutlich gesunken

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Corona-Impfung Kinder
Die Zahl der geimpften Kinder und Jugendlichen in Hessen ist im Verlauf der Corona-Pandemie deutlich gesunken. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Hessen sind die Corona-Zahlen auf einem niedrigen Niveau. Alle wichtigen Neuigkeiten und Kennzahlen finden Sie hier.

Update vom 26. November, 13.58 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag bei 187,6. Binnen eines Tages kamen zudem 1806 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Elf weitere Menschen sind in Verbindung mit Corona gestorben.

Update vom 25. November, 7.59 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Freitag bei 191,0. Binnen eines Tages kamen zudem 1815 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Neun weitere Menschen sind in Verbindung mit Corona gestorben.

Update vom 24. November, 8.24 Uhr: Die Zahl der geimpften Kinder und Jugendlichen in Hessen ist im Verlauf der Corona-Pandemie deutlich gesunken. Im Vergleich zum Jahr 2019 sind aktuell rund 66.000 Jungen und Mädchen weniger geimpft, das ist ein Rückgang von elf Prozent, wie sich aus dem hessischen Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit ergibt. „Unsere Auswertung zeigt, dass selbst etablierte Impfungen vernachlässigt worden sind. Dies kann schlimme Folgen haben“, sagte die DAK-Landeschefin Britta Dahlhoff.

Corona in Hessen: Zahl der geimpften Kinder und Jugendlichen deutlich gesunken

Besonders ausgeprägt ist der Rückgang bei Impfungen gegen Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus und Kinderlähmung (minus 29 Prozent) und HPV-Erstimpfungen zur Krebsvorsorge (minus 30 Prozent). Für die repräsentative Analyse wurden Behandlungsdaten von 86.000 Mädchen und Jungen im Land wissenschaftlich untersucht und mit der Situation vor der Pandemie verglichen.

Indes liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen am Donnerstag bei 191,0. Binnen eines Tages kamen zudem 2371 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Zwölf weitere Menschen sind in Verbindung mit Corona gestorben.

Update vom 23. November, 9.18 Uhr: Hessen hebt die Isolationspflicht für Corona-Infizierte auf. Die Regelung gilt von diesem Mittwoch an, wie die Landesregierung nach einer Entscheidung des Kabinetts am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Corona in Hessen: Isolationspflicht für Infizierte aufgehoben

Indes steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen am Mittwoch auf 196,8. Binnen eines Tages kamen zudem 2573 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Elf weitere Menschen sind in Verbindung mit Corona gestorben.

Update vom 22. November, 9.17 Uhr: Den RKI-Angaben von Dienstag zufolge wurden in Hessen zuletzt 3225 Corona-Neuinfektionen sowie 14 weitere Todesfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Dienstag bei 190,5. Voraussichtlich ab morgen endet in Hessen die Isolationspflicht (siehe Erstmeldung vom 18. November).

Corona in Hessen: Voraussichtlich ab Mittwoch keine Isolationspflicht mehr

Erstmeldung vom 18. November, 17.12 Uhr:

Wiesbaden - Die Isolationspflicht für Corona-Infizierte in Hessen fällt voraussichtlich ab kommenden Mittwoch weg. Anfang nächster Woche wolle das Kabinett einen entsprechenden Beschluss fassen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit.

Die Pflicht für positiv Getestete, sich zu isolieren, entfalle damit. Dafür müssten sich Corona-Infizierte an andere Schutzmaßnahmen halten, wie etwa eine Maskenpflicht in Innenräumen.

Das Sozialministerium hatte den Schritt bereits angekündigt. Viele Menschen in Deutschland seien geimpft oder hätten eine Infektion durchgemacht, hieß es zur Begründung. Zudem wurde auf die zurückgehenden Infektionszahlen verwiesen. Auch in anderen Bundesländern ist die Isolationspflicht weggefallen.

Derweil liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen laut Robert-Koch-Institut am Freitag bei 200,4. Binnen eines Tages kamen zudem 1732 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Acht weitere Menschen sind in Verbindung mit Corona gestorben.

Außerdem hat sich die Zahl der Corona-Patienten in Hessen im zweiten Pandemie-Jahr verdoppelt. Insgesamt 27.900 Menschen wurden 2021 vollstationär behandelt.

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