Dr. Jürgen Freiherr von Rosen / Foto: privat

Von Rosen nach Protesten: Wollte niemanden persönlich treffen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Gersfeld - Mit einem Artikel mit Äußerungen gegen Homosexuelle in einem Reformhaus-Magazin hat der Gersfelder Mediziner Dr. Jürgen Freiherr von Rosen bundesweit Leser verärgert. Durch ein schnelles Reagieren des Reformhaus-Verbandes wurde ein aufkeimender Shitstorm weitgehend abgefangen. Der Mediziner rudert derweil zurück.

„Bezüglich meines Artikels wollte ich niemanden persönlich treffen, noch Gefühle verletzen. Jeder soll nach seiner Fasson selig werden (Friedrich II.)," schreibt uns von Rosen auf unsere Anfrage hin. In seinem Artikel „Ying und Yang im täglichen Leben" schrieb der Mediziner in der „Reformrundschau" unter anderem: „„Wenn heute auf die Homosexualität so großer Wert gelegt wird und sogar ,Ehen' zwischen Homosexuellen geschlossen werden, so ist das ein Verstoß gegen das universelle Gesetz von Yin und Yang beziehungsweise das Gesetz der Polarität. Ein Verstoß gegen ein Universalgesetz führt immer zu einer Gegenreaktion der Natur." Wie das Medien-Portal „Meedia" berichtet, hatte sich der Reformhaus-Verband von den Äußerungen Rosens klar distanziert und sich bei den Lesern entschuldigt. Derartige Beiträge sollen in Zukunft nicht mehr veröffentlicht werden. Viele Reformhäuser hatten da schon noch vorhandene Hefte entsorgt. / FZ

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