Fotos: Charlie Rolff

Schnell, schneller, Antonia Schrimpf

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda - Fast geräuschlos und völlig unaufgeregt ist Antonia Schrimpf aus Oberrode in die nationale Spitze der U 20 vorgedrungen. Spätestens seitdem die Sprinterin der LG Fulda die Norm für die U20-EM geknackt und sich über die 100 Meter auf 11,72 Sekunden verbessert hat, steht sie im Fokus der Konkurrenz. Das lässt die 18-Jährige völlig kalt: „Ich mach’ mein Ding!“

Von unserem Redaktionsmitglied Angelika Kleemann

Das Fuldaer Stadion mit der neuen Laufbahn liegt im Abendlicht. In den Sommerferien hat es Antonia Schrimpf fast für sich alleine. „Das sind olympische Bedingungen“, schwärmt Trainerin Uschi Möller.

„Solch eine talentierte Athletin habe ich noch nie trainiert“, zeigt sich Uschi Möller total begeistert „Eine Zeit von 11,9, vielleicht 11,8 Sekunden hatte ich ihr dieses Jahr zugetraut. Aber eine 11,72, das ist eine Hausnummer“, sagt Möller anerkennend und ist sich sicher, dass Antonia Schrimpf in diesem Jahr noch einen Zacken drauflegen kann.

Internationaler Erfolg soll noch kommen

Fast wäre Antonia Schrimpf bei der gerade im schwedischen Borås stattfindenden U20-EM dabei gewesen. Nach geschaffter Qualifikationszeit von 11,80 Sekunden hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband in Mannheim ein Ausscheidungsrennen um die drei Startplätze und die Staffel angesetzt.

Trotz Bestzeit (11,72 Sek.) und super Eindruck in ihrem ersten richtigen Staffelrennen schrammte die 18-Jährige am EM-Ticket vorbei. „Natürlich war ich ein bisschen enttäuscht“, gesteht sie, nimmt es aber sportlich: „Die anderen trainieren täglich und das schon seit vielen Jahren, die haben es verdient.“ Ihr erhoffter internationaler Einsatz soll noch kommen: „Dafür habe ich drei Jahre in der U 23 Zeit.“

Mehr zum Ausscheidungsrennen sowie ein kurzes Interview mit der Trainerin lesen Sie am Samstag (20. Juli) in einem ausführlicheren Bericht in der gedruckten Ausgabe dieser Zeitung sowie in der digitalen E-Paper-Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren