Symbolfoto: Stock Adobe

Nun schon fast 1000 Menschen in Hessen laborbestätigt mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda - Im Landkreis Fulda gibt es am Freitag nun 73 bestätigte Corona-Fälle – elf mehr im Vergleich zum Vortag. Im Main-Kinzig-Kreis (47 Fälle) wurden am Freitag sieben neue Infektionen gemeldet, im Vogelsbergkreis (17 Fälle) vier.

Hessenweit stieg die Zahl der bestätigten Fälle nach Angaben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HSMI) im Vergleich zum Donnerstag um 222 Fälle. Den offiziellen Angaben zufolge sind nun 962 Personen in Hessen mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert.

Damit ist Hessen das Bundesland in Deutschland, in dem es die fünftmeisten bestätigten Corona-Fälle gibt. Mehr Infektionen wurden am Freitag nur aus Nordrhein-Westfalen (5795 Infizierte), aus Baden-Württemberg (3254 Infizierte), Bayern (3107 Infizierte) und aus Niedersachen (981 Infizierte) gemeldet.

Fulda weiterhin prozentual am stärksten betroffen

Mit 32,77 Fällen pro 100.000 Einwohner ist der Landkreis Fulda knapp vor dem Schwalm-Eder-Kreis, für den 32,21 Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden, nach wie vor der Landkreis in Hessen der am stärksten vom COVID-19-Infektionen betroffen ist.

Der Main-Kinzig-Kreis, der über tagesaktuellere Zahlen als das HSMI verfügt, meldete am Freitag neun neue Fälle – in Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Gelnhausen, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau, Sinntal, Steinau und Wächtersbach. Alle Personen wurden häuslich isoliert.

64 Fälle im Main-Kinzig-Kreis

Damit liegt die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis nach den Kreis-Zahlen schon bei 64. Zwei Menschen aus dem Kreisgebiet werden derzeit stationär behandelt, eine dritte Person aus dem Altkreis Hanau wurde am Freitag aus dem Krankenhaus bereits wieder entlassen.

Für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg meldete das HSMI indes 21 Fälle – fünf mehr als am Donnerstag. Der Landkreis selbst, der ebenfalls über tagesaktuellere Zahlen als das Ministerium verfügt, teilte mit, dass mit Stand von Freitagnachmittag, 16 Uhr, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg neun weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden sind.

Im Geisaer Land haben sich die Infektions- und Quarantänefälle sprunghaft erhöht, teilen die Stadt Geisa und der Wartburgkreis mit. Alle Einwohner in diesem Gebiet sollen soziale Kontakte außerhalb der beruflichen Tätigkeit auf den Kreis der im Haushalt lebenden Personen beschränken, erklärt Landrat Reinhard Krebs.

Der Aufenthalt draußen sei gestattet für notwendige Erledigungen wie Einkaufen und Arztbesuche sowie für Aufenthalte im Freien. Krebs behalte sich aber vor, eine Ausgangssperre zu verhängen. Insgesamt waren am Freitag 149 Corona-Fälle in Thüringen bestätigt.

In Deutschland nun 13.957 bestätigte Fälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen sei damit auf insgesamt 29 angestiegen. Erneut handelt es sich bei den Neu-Gemeldeten um Reiserückkehrer aus Italien und Österreich beziehungsweise um deren Kontaktpersonen. Die Neu-Infizierten weisen laut dem Kreis derzeit keine bis leichte Symptome auf und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Sechs weitere Personen konnten, teilte das Gesundheitsamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit, symptomlos aus der Quarantäne entlassen werden. Weltweit gibt mit Stand am 20. März 244.601 bestätigte Fälle (ein Plus von 25.174 Fällen im Vergleich zum Vortag). In Deutschland wurden 13.957 bestätigte Fälle gemeldet – ein Plus von 2958 Fällen im Vergleich zum Donnerstag. / sar, sam

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren