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Schulstart in Hessen Ende April – Abschlussklassen kehren zuerst zurück

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Berlin - Einige Schüler dürfen wohl schon Ende April auf die Schulbänke zurückkehren. Darauf einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder, darunter Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Telefonkonferenz am Mittwoch-Nachmittag.

Deutschlandweit hatten Bund und Länder zunächst einen Schulstart am 4. Mai in Erwägung gezogen. In einer Pressekonferenz im Anschluss an die Telefonschaltung zeigte sich Bouffier allerdings zuversichtlich, den Schulstart der älteren Jahrgänge bereits zu einem früheren Termin beginnen lassen zu können.

Der Unterricht an Hessens Schulen soll demnach schrittweise wieder beginnen. Ein Konzept dafür solle noch erarbeitet werden, sagte Bouffier. Für Schüler in Abschlussklassen sei aber ein Unterrichtsbeginn am 27. April denkbar. Grundschulen seien am Ende dieser Kette. Kitas werden noch eine ganze Zeit geschlossen bleiben müssen, wie Bouffier sagte. Es sei aber geplant, die Notbetreuung auszubauen.

Notbetreuung für Eltern aus Schlüsselberufen

Der reguläre Schulbetrieb im Land war seit 16. März bis zum Beginn der Osterferien am 3. April ausgesetzt. Lehrer hatten den Schülern Aufgaben geschickt, die von zuhause aus bearbeitet werden mussten. Die Abiturprüfungen hatten dennoch in den Schulen stattgefunden – unter strengen Hygienevorschriften.

Auch Kindergärten und Krippen sollten nach der bisherigen Regelung bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Es gibt allerdings eine Notbetreuung für Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, wenn deren Eltern arbeiten gehen und bestimmten Berufsgruppen angehören. Dazu zählen etwa Polizisten, Altenpfleger oder Richter.

Zudem wurde die Notbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern aus dem Gesundheitswesen zuletzt nochmal ausgeweitet. Für diese Kinder gibt es zusätzlich an Wochenenden und Feiertagen ein Angebot. Dies gilt für Alleinerziehende und Familien, in denen mindestens ein Elternteil im Gesundheitswesen oder Rettungsdienst arbeitet und das zweite in einem bestimmten Schlüsselberuf. / akh

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