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Schwächephase kostet den Sieg: TVF-Handballer verspielen Sieben-Tore-Vorsprung

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Der TV Flieden muss sich an diesem Wochenende besonders ärgern: Auswärts schien das Team von Trainer Dominic DiMeglio das Spiel zu kontrollieren – zumindest bis sich die TVF-Handballer eine fatale Schwächephase leisteten.

Bezirksoberliga M/FD

HSG Werra WHO – TSG Schlitz 41:27 (21:9). Gegen das ehemalige Landesliga-Team erging es den Schlitzer Herren ähnlich wie im Hinspiel. Zwar hielt die Mannschaft von Trainer Stefan Langstein in den ersten 15 Minuten (6:10) noch gut mit, da die Burgenstädter ab diesem Zeitpunkt aber zehn Minuten nur noch einen Treffer erzielten, war den Gastgebern eine regelrechte Steilvorlage bereitet: Angeführt von ihren Topschützen Frantisek Chyba und Benjamin Krause ballerte sich die HSG auf 18:7 und hatte sich damit ein ordentliches Polster für die restliche Spielzeit geschaffen.

Schlitz: Barth (1), Langstein (7/2), Scheibner (2), J. Shores (1), T. Shores (3), Suppes (4/3), Weidel (7), Zeidler (2).

TV Hersfeld II – FT Fulda 32:23 (18:13). Die Gründe für die Fuldaer Niederlage kann Trainer Volker Wingenfeld ohne Umschweife nennen: „Sowohl unsere schlechte Chancenverwertung, als auch ein Kai Hüter im Hersfelder Tor, haben uns das Genick gebrochen.“ Mithalten konnten die Fuldaer deshalb nur bis kurz vor der Pause. Nach der folgten auf jeden FT-Treffer im Schnitt zwei Tore für die Gastgeber, die sich so im zweiten Durchgang kontinuierlich zum Heimsieg absetzten.

FT Fulda: Erb (3), Füller (3), Gescher (1), Nentwig (5), Scholz (5/1), Vogel (1), Wingenfeld (5/1).

MT Melsungen III – Hünfelder SV 38:32 (21:11). Es ist das alte Lied bei Hünfelds zweiter Garde: Mit nur sechs Feldspielern traten die Haunestädter die Reise nach Melsungen an und fanden sich dementsprechend in der Rolle des Außenseiters wieder. Trotzdem gelang es den Hünfeldern, die Bundesliga-Drittvertretung 20 Minuten zu kitzeln und die Begegnung trotz dreier Zeitstrafen bis zum 11:14 offen zu halten. Ein 8:0-Lauf, der den Hausherren vor der Pause gelang, zerstörte aber alle Hoffnungen der Hünfelder auf einen ersten Rückrunden- und Auswärtssieg.

HSV II: Felix (7), Gödel (1), Herrling (6/2), Hyseni (9/2), Kaub (4), Witzel (5).

Bezirksoberliga OF/HU

HSG Rodgau/Nieder-Roden III – TV Flieden 30:27 (13:18). Den Ball schnell halten und besonders über die Außen zu Torerfolgen kommen, war das Erfolgsrezept, welches die Fliedener Herren über 40 Minuten bis zur 25:18-Führung die Partie dominieren ließ. Doch dann kam es laut Flieden-Routinier Christoph Häußel zum Bruch: „Wir sind vermehrt ins Eins-gegen-Eins gegangen und haben all das, was wir davor gut gemacht hatten, plötzlich abgestellt.“ Torewerfen wurde für die sonst offensivstarken Fliedener plötzlich zum Krampf, so dass der TVF in der verbleibenden Spielzeit nur noch zweimal einnetzte. Dies bot den Hausherren die perfekte Gelegenheit, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen.

TV Flieden: Beßler (1), Gitter (4/3), Goldbach (2), Häußel (5), Kotrics (4), Leitschuh (2), Reichenauer (2), Roth (1), Szabo (2).

Bezirksliga A

Homberger HC – HSG Großenlüder/Hainzell II 20:32 (9:18). War das Hinspiel bereits deutlich zugunsten der Lüdertaler ausgegangen, so setzten die Herren von Trainer Pierre Krap zum Rückrundenstart noch mal einen drauf. Nach 19 Minuten waren die HSGler insbesondere dank eines treffsicheren Sebastian Martin, der in dieser Phase sechs seiner insgesamt sieben Treffer erzielte, auf 13:5 enteilt und mussten ab da nicht mehr um den Sieg bangen.

Großenlüder/Hainzell: Alt (5), Feldmann (2), Frerichs (4), Happel (5), Klitsch (6), Krap (2/1), Martin (7), Schreiner (1).

HSG Waldhessen – TV Jahn Neuhof 29:24 (19:14). Die sonst eher offensivschwache HSG bereitete den Neuhofern vor allem mit ihrem Halblinken große Probleme. „Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen, da in unserer Abwehr die Zuordnung nicht gestimmt hat. Im Eins-gegen-Eins konnte er so einfach durchgehen“, ärgert sich Neuhof-Trainer Johannes Manz. Eine Umstellung auf die 5:1-Abwehr brachte in der zweiten Hälfte zwar Besserung, da es zusätzlich aber im Neuhofer Angriff haperte, war die Partie aufgrund des vor der Pause entstandenen Rückstands entschieden.

Neuhof: Benkner (3), Ellenbrand (6/5), Enders (2), Händler (4), Manz (6), Möller (1), Neidert (2).

FT Fulda II – VfL Wanfried II 24:34 (11:16). Heimbonus und ein guter Kader halfen FT II nicht. Die Gastgeber fanden nie wirklich ins Spiel und konnten nur um die 48. Minute, als der 24:24-Ausgleich gelang, eine normale Leistung abrufen. Da Fulda ab diesem Zeitpunkt aber keinen eigenen Treffer mehr erzielte, war die Partie vorzeitig zugunsten der Gäste entschieden.

FT II: Enders (5), Erb (4), Hadam (5), Mittag (3/3), Scholz (3), Wingenfeld (4).

HSG Landeck/Hauneck – TLV Eichenzell 23:29 (11:13). Zwei gehaltene Siebenmeter und zwei Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft in der letzten Viertelstunde ebneten den Eichenzellern den Weg, um sich von 19:17 auf 23:17 abzusetzen. Von da an, musste die TLV-Mannschaft ihren Vorsprung nur noch gegen den Tabellennachbar verteidigen.

Eichenzell: Hohmann (8/4), Jumtow (3), Nechvatal (7/1), Reith (4), Stolz (6), Ulrich (1). / akh

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