Foto: Michael Tillmann

Schwer verletzter Mann im Gleisbett gefunden – Auswirkungen auf Berufsverkehr

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Ein schwerverletzter Mann wurde am Donnerstagmorgen an der Ausfahrt der Güterabfertigung außerhalb des Fuldaer Bahnhofs in Richtung Emaillierwerk entdeckt. „Wir gehen davon aus, dass er von einem Güterzug angefahren wurde“, erklärt Bundespolizeisprecher Peter Dittel auf Nachfrage.

Gegen 5.36 entdeckte laut Bundespolizesprecher Dittel ein Lokomotivführer eines Güterzuges eine Person im Bereich der Güterabfertigung. Kollegen der Bundespolizei hätten den Mann daraufhin schwer verletzt aufgefunden. „Ausgeschlossen werden kann, dass der Zugführer, der die Person gemeldet hat, den Mann angefahren hat. Wir gehen derzeit davon aus, dass ein vorausfahrender Güterzug den Mann verletzt hat.“, erklärt Dittel. Der schwer verletzte Mann werde in einem Krankenhaus versorgt und sei zurzeit nicht ansprechbar. Laut Bundespolizei gibt es Hinweise auf einen Suizidversuch.

Zugausfälle und Umleitungen

Aufgrund der Rettungsmaßnahmen kam es von 5.36 Uhr bis 6.54 Uhr zu Einschränkungen im Zugverkehr. Mehrere Züge fielen aus oder wurden umgeleitet. Ab 7.30 Uhr seien die Züge wieder regelmäßig ohne Einschränkung gefahren, wie die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage mitteilt.

Über Suizidfälle berichtet die Fuldaer Zeitung ausschließlich in Fällen von besonderem öffentlichen Interesse. Grund dafür ist die Nachahmungsgefahr. Sind Sie selbst von Selbstmordgedanken oder Depressionen betroffen, wenden Sie sich bitte über das Info-Telefon unter (0800) 3344533 an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. / mbl

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