Polizeikontrolle auf Straße
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Die Beamten führten insgesamt 17 Aktionen in allen osthessischen Landkreisen durch.

Thema „schwächere Verkehrsteilnehmer“

Schwerpunktkontrollen in Fulda: Nur wenige verhielten sich ordnungswidrig

Das Ziel der Schwerpunktkontrollen der Polizei in Osthessen zwischen dem 4. und 10. Mai war, mit den sogenannten „Schwächeren Verkehrsteilnehmern“ und Fahrern von Kraftfahrzeugen ins Gespräch zu kommen. Die Beamten führten insgesamt 17 Aktionen in allen osthessischen Landkreisen durch und sensibilisierten die Menschen im Hinblick auf bestehende Gefahren im Straßenverkehr.

Fulda - Den Bürgern wurde in Gesprächen vermittelt, dass Fußgänger und Fahrradfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern deutlich weniger geschützt sind, heißt es in einer Pressemitteilung. Hier gelte es für, sich besonders vorsichtig, vorausschauend und rücksichtvoll im Straßenverkehr zu bewegen.

„Helm ist cool“, war am vergangenen Dienstag die Aussage einer Mutter zu ihrem Kind. Beide trugen bei einer Kontrolle auf dem Universitätsplatz in Fulda die von der Polizei ausdrücklich empfohlene Schutzausstattung auf dem Kopf. Auch ihre Fahrräder waren bis auf fehlende Reflektoren sehr gut ausgestattet.

350 Verkehrsteilnehmer wurden kontrolliert

Ebenso wie diese Frau war die überwiegende Anzahl der Menschen, mit denen die Beamten ins Gespräch kamen, dankbar für die präventiven Kontrollen der Polizei in der Aktionswoche. Den Polizisten ging es nicht darum Bußgelder zu verhängen, sondern die Bürger zum Beispiel zu animieren, das gesparte Geld in die fehlende Schutzausrüstung zu investieren.

Insgesamt kontrollierten die osthessischen Polizisten über 350 Verkehrsteilnehmer, darunter Fahrer von Kraftfahrzeugen, Radfahrer und Fußgänger aller Altersgruppen. Bei etwa einem Drittel gab es Grund zur Beanstandung, zum Beispiel bei der verkehrssicheren Ausstattung von Fahrrädern. In den allermeisten Fällen wurde das Fehlverhalten im Gespräch thematisiert oder der technische Mangel, mit Tipps zu Behebung, beanstandet. Nur bei einer niedrigen zweistelligen Zahl von Verkehrsteilnehmern wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, beispielsweise wegen eines Gurt- oder Handyverstoßes.

Weitere Informationen in Sachen Verkehrsprävention, insbesondere für lebensältere Menschen, finden sich im Internet.

mal

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