Fotos: Lea Marie Kläsener

Sechs-Gänge-Menü im Einkaufswagen – Max von Bredow besorgt Zutaten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Kein ganz normaler Einkauf ist es, wenn 30 Gäste zum Essen kommen – deren Vorlieben man nicht kennt. Max von Bredow allerdings ist mittlerweile Profi. Für unsere Abonnenten hat er sich ein Sechs-Gänge-Menü ausgedacht, das er heute Abend für sie kochen wird.

Von unserem Redaktionsmitglied Lea Marie Kläsener

Ein Sechs-Gänge-Menü stellt der Finalist von der SAT.1-Kochshow „The Taste“ am Mittwochabend bei Möbel Wirth in Hünfeld für Abonnenten unserer Zeitung auf die Beine. 30 Personen wird der Petersberger verwöhnen – dafür muss eingekauft werden. Und so spaziert er gut gelaunt mit seinem Einkaufswagen in die Tegut-Filiale an den Kaiserwiesen. Tegut sponsert die Lebensmittel, aus denen er das Sechs-Gänge-Menü zaubert.

Sorgfältiges Auswahlverfahren im Supermarkt

Beim Schlendern durch die Regale schaut sich Max von Bredow die Produkte genau an, nimmt sie in die Hand und riecht ab und zu an ihnen. „Welche Produkte ich kaufe, entscheide ich anhand von Aussehen, Gefühl und Geruch“, sagt er. „Es geht um den Geschmack.“ Der zweite Knoblauch, den er begutachtet, hat seine Prüfung bestanden und wandert in den Einkaufswagen.

Alles für Star- und Hobbyköche

Beim Einkaufen begleitet Sarah Schlitt den Petersberger. Sie ist Teil des Social-Media-Teams bei Tegut und selbst leidenschaftliche Köchin. „Bei uns finden Star- aber auch Hobbyköche alles, was sie brauchen: Wir bieten Fleischliebhabern, Insekten-Fans, Veganern und Veganerinnen ein breites Sortiment aus Bio und konventionellen Produkten an“, sagt sie.

Von der Fernsehsendung „The Taste“ ist sie selbst Fan: „Die Sendung regt bei den Menschen einen anderen Umgang mit Genuss, Kochen und die Wertschätzung von Lebensmitteln an, und wir als Unternehmen freuen uns, wenn wir unsere Kunden dann mit unserer großen Auswahl an guten Lebensmitteln begeistern können.“

So wenig wie möglich wegschmeißen

An der Unverpackt-Station füllt sich Max von Bredow Kürbiskerne ab. „Wegschmeißen möchte ich so wenig wie möglich“, sagt er. Und zwar weder Verpackungen noch Lebensmittel: „Manche Rezepte ändere ich so ab, dass weniger Reste entstehen“, sagt er. Schlitt schlägt in die gleiche Kerbe. Auf dem Instagram-Account der Tegut-Kochwerkstatt werden wöchentlich drei Rezepte vorgestellt. „Wir orientieren uns da an den Verpackungsgrößen und geben Tipps für Reste“, erklärt sie.

Weiter geht es zu den internationalen Lebensmitteln – auf der Suche nach Kokosmilch. Als sich ein ganzes Regal – voll davon – vor ihm auftut, ist der Petersberger erst einmal sprachlos. „Okay, da bin ich jetzt selbst überrascht. So eine Auswahl kann auch überfordern. Aber ich mag es, dass ich mich aufs Sortiment verlassen und Neues entdecken kann.“

Gabelstapler bei Tegut gefahren

Er kocht selten ein Rezept zweimal. Außer – an Weihnachten. Da gibt es auch bei der Familie des Petersbergers immer das selbe Gericht. Doch es ist kein Klassiker. „Es gibt Feldsalat, Seezunge mit Salzkartoffeln und eine schlesische Spezialität: Mohnschnecken, die in Vanillemilch eingeweicht sind.“ Vorbei an den Regalen, die passend zur Adventszeit mit besonderen Weihnachtsgewürzen und Lebkuchen bestückt sind, geht es zur Kasse.

Das graue Fließband verwandelt sich in eine bunte Vorschau des Menüs vom Mittwoch, als Max von Bredow Kürbisse, Kräuter, Orangen, Ahornsirup und Couscous auflegt. Zu Tegut hat er eine besondere Beziehung: „Tegut gehört einfach zu Fulda.“ Früher ist er im Obst- und Gemüselager Gabelstapler gefahren.

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