Foto: pr sabine ick/Sebastian Ruf

Seit über 20 Jahren: Tegut-Handelsfachwirte begeistern abseits des Job-Alltags auf der Bühne

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Dass sich junge Mitarbeitende des Fuldaer Lebensmitteleinzelhändlers Tegut im Rahmen ihrer Weiterbildung zum IHK-geprüften Handelsfachwirt in Sachen Theater ausprobieren, ist inzwischen zur Tradition geworden. Seit über 20 Jahren gibt es die Kooperation zwischen Tegut und dem Bildungsunternehmen Dr. Jordan bereits.

Die Voraussetzungen treiben jedem erfahrenden Theater-Regisseur wohl die Schweißperlen auf die Stirn, heißt es in der Pressemitteilung von Tegut: Achtzehn angehende Handelsfachwirte, die in ihrem Leben noch nie zuvor auf einer Bühne gestanden haben, zwei Theaterpädagoginnen, vier Tage Probenzeit und eine geplante Aufführung vor 50 Gästen.

Alltagssituationen aus anderem Blickwinkel

Abseits vom Alltag im Handel und im Unterricht schlüpfen sie in einem Theaterworkshop in andere Rollen und nehmen so Alltagssituationen aus einem anderen Blickwinkel war. Das wiederum hilft den späteren Führungskräften, sich schon jetzt auf unterschiedliche Herausforderungen einzustellen, resümierte auch die Leiterin der Erwachsenenbildung bei Dr. Jordan, Frau Luisa Atzert, in ihrer Begrüßungsansprache.

Das aufgeführte Stück stand diesmal unter dem Oberthema „Kommunikation“ und konfrontierte die Zuschauer in ganz verschiedenen Szenen mit der Schwierigkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu bleiben. Es ging um Sprachbarrieren im Alltag, Sprachlosigkeit in der Ehe und die Frage, wie wir miteinander umgehen, wenn man manchmal nicht die richtigen Worte findet.

„Einiges zum Nachdenken“

Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet lobte die Akteure und die beiden Theaterpädagoginnen Pia Sturm und Cordula Hein für ihre Arbeit und zeigte sich beeindruckt davon, dass sich alle der Herausforderung gestellt und mitgezogen haben, das Projekt zu realisieren: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich Menschen durch ihre Rollen verändern können. Wir haben viel gelacht und durch einige Szenen auch einiges zum Nachdenken mit auf den Weg bekommen.“

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