Seit vier Partien ohne Sieg: Eintracht Frankfurt verliert 1:4 in Freiburg

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Freiburg - Dank eines Traumdebüts von Neuzugang Nils Petersen hat der SC Freiburg die erhoffte Wende geschafft und die Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga wieder verlassen. Die Eintracht hingegen ließ sich die Partie nach einer guten Anfangsphase aus der Hand nehmen und ist nun seit vier Partien ohne Sieg.

Nach einer Serie von sechs Spielen ohne Sieg gewannen die Breisgauer am Samstag vor 24.000 Zuschauern zum Rückrundenauftakt verdient mit 4:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt. Ein Foulelfmeter von Vladimir Darida (61.) und ein Hattrick von Bremen-Leihgabe Petersen (64., 69., 88.) ließen sie im Abstiegskampf neues Selbstvertrauen tanken.

Die Europa-League-Plätze rückten für die Eintracht indes in weite Ferne. «Das ist unfassbar, unvorstellbar, nicht zu glauben», erklärte Trainer Thomas Schaaf. Denn nach einer 45-minütigen Dominanz offenbarte sein Team einmal mehr gravierende Abwehrprobleme - 38 Gegentore sprechen Bände. «Diese Niederlage ist vollkommen unnötig», schimpfte Schaaf.

Während bei Freiburg Petersen, der in der Hinrunde für Bremen bei sieben Einsätzen kein einziges Mal getroffen hatte, von der zweiten Halbzeit an einen glänzenden Einstand feierte, saß der zweite Neuzugang Mats Möller Daehli nur auf der Bank. Schaaf setzte in der Frankfurter Innenverteidigung auf Russ und ließ den von einem Außenbandriss im Knie genesenen Abwehrchef Carlos Zambrano draußen. Im Tor stand nach monatelanger Verletzungspause wieder Kevin Trapp.

Als Russ vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion nach einem Freistoß von Marc Stendera zum 0:1 abgestaubt hatte, bestimmte Frankfurt fortan das Geschehen. Die Freiburger waren verunsichert und kamen lange nicht ins Spiel. Erstmals gefährlich wurden sie, als Mike Frantz auf halblinker Position abzog und Trapp mit Mühe parierte (18.).

Die Eintracht blieb zunächst das gefährlichere Team, war in der Abwehr aber anfällig. Und als Darida nach einem Foul von Aigner an Christian Günter den Strafstoß zum Ausgleich verwandelte, begann die Show von Petersen: Erst vollendete er nach einem Querpass von Jonathan Schmid, dann erhöhte er nach einer Flanke von Frantz mit einem Kopfball auf 3:1. Frankfurt fand nicht mehr zum anfänglichen Spielfluss zurück - und Petersen traf noch zum 4:1. / dpa

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