Am Eingang zu einer Tegut Filiale hängen Ballons.
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Nach Beschluss der Mehrwertsteuersenkung: Tegut stellt Rabatt für Kunden in Aussicht.

Rabatt in Fuldaer Einkaufsmärkten

Tegut gibt Mehrwertsteuersenkung ab 29. Juni an Kunden weiter

Kaum ist die Senkung der Mehrwertsteuer in Aussicht gestellt worden, schon gibt das Fuldaer Unternehmen Tegut bekannt: Die Kunden sollen davon profitieren.

Update, 26. Juni, 15.09 Uhr: Wie das Unternehmen mitteilte, wird Tegut die Mehrwertsteuersenkung bereis ab Montag und damit zwei Tage früher als von der Bundesregierung festgelegt, an seine Kunden weitergeben.

Die Senkung wird 2% auf Lebensmittel sowie 3% auf Drogerie- und Nonfood-Produkte betragen und artikelgenau als Rabatt an der Kasse abgezogen werden. „Damit profitieren Kunden bei Tegut mehr, denn dieser Rabatt auf den Bruttobetrag fällt höher aus, als die einfache Weitergabe des Mehrwertsteuervorteils über den Verkaufspreis", heißt es in der Mitteilung.

Kunden können anhand des Kassenbons erkennen, dass der Mehrwertsteuervorteil als Rabatt weitergegeben wird. Die Regalpreise werden in gleicher Höhe beibehalten aber mit neuen Mehrwertsteuersätzen abgerechnet. An der Kasse wird der Mehrwertsteuervorteil als Rabatt erkennbar gewährt und vom Artikelpreis abgezogen. Nach jedem Artikel weist hierfür eine Zeile die exakte Ersparnis auf dem Kassenbon aus. Das gilt auch für Sonderangebote.      

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Tegut gibt Mehrwertsteuersenkung direkt an Kunden weiter

Erstmeldung vom 9. Juni 2020:

Der Fuldaer Lebensmittelhändler Tegut gibt die aktuell geplante Mehrwertsteuersenkung aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung vollständig an seine Kunden weiter. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Tegut in Fulda: Rabattregelung wird geprüft

Als besonders fair und transparent sieht Tegut die Regelung an, den Kunden den Vorteil als Rabatt zugutekommen zu lassen. Derzeit wird die technische Möglichkeit geprüft, einen solchen Rabatt am Ende des Einkaufs über die gekauften Produkte hinweg zu gewähren und als Rabatt abziehen zu können.

Der Weg über die Senkung der Sortimentspreise hätte laut Pressemitteilung den Nachteil, dass alle Papier-Preisetiketten neu ausgedruckt und an den Regalen in allen Märkten zu Beginn und am Ende der Mehrwertsteuersenkung ausgetauscht werden müssten. „Vor dem Hintergrund unserer Unternehmensphilosophie ist dieser Weg derzeit für uns keine nachhaltige Alternative“, erklärt Pressesprecherin Anne Biendara.

Umstellung erfordere hohe Anstrengungen

Insgesamt erfordere die Umsetzung der neuen Mehrwertsteuersätze in der Kürze der Zeit hohe Anstrengungen. Darauf liege aktuell der Fokus und parallel werde mit Hochdruck daran gearbeitet, auch die Rabattlösung zeitnah zum Start Anfang Juli umzusetzen.

jev

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