Maximilian Hartung will sich gegen Ludwigshafen und Leimen/Mannheim wieder voll für seine Mannschaft ins Zeug legen. / Foto: Charlie Rolff

Sitzfleisch gefragt: Wasserfreunde gastieren in Ludwigshafen und Leimen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Zwei Tage, zwei Spiele: Für die Wasserfreunde Fulda kommt es am Wochenende doppelt dick. In der zweiten Liga Süd sind sie am Samstag in Ludwigshafen gefordert und am Sonntag bei Leimen/Mannheim zu Gast.

„Es wird schwierig für uns, denn wir spielen zweimal in sehr kleinen, engen Becken“, befürchtet WFF-Kapitän David Horvath. Er weiß, dass seine Mannschaftskollegen und er sich im Vergleich zum jüngsten Spiel verbessern müssen, um zu gewinnen. Die Wasserfreunde verloren 5:15 gegen München. „Wir müssen vier Viertel gut spielen und nicht – wie gegen München – nur zwei Viertel“, sagt Horvath und fügt an: „Außerdem müssen wir unsere Chancen diesmal besser ausnutzen.“

Leimen/Mannheim steht mit zwei Siegen aus zwei Spielen zwar relativ gut da. Doch in beiden Partien trafen die Badener auf die letztplatzierten Darmstädter, die auch die Fuldaer besiegten. Auch Ludwigshafen hat Darmstadt bereits bezwungen, gegen Frankfurt zogen die Württemberger allerdings den Kürzeren. Damit sind sie punktgleich mit Fulda. Wirklich aussagekräftig ist die Tabelle in der noch jungen Saison aber nicht.

WFF-Trainer Raul de la Pena hat seine Mannschaft in den vergangenen Trainingseinheiten ordentlich gefordert, aber damit ist Kapitän Horvath zufrieden: „Wir verbessern uns Stück für Stück. Ich denke, das wird sich früher oder später an den Ergebnissen zeigen.“

Nicht nur kräftetechnisch stehen die Wasserballer am Wochenende vor einer Herausforderung, sondern auch logistisch. Es hat Tradition bei den Fuldaern, dass sie zwei Spiele in Nachbarstädten auf nur ein Wochenende legen, um sich eine Auswärtsfahrt zu sparen. Auch diesmal hätte sich das eigentlich gelohnt. Schließlich liegen zwischen Ludwigshafen und Leimen nur etwa 30 Kilometer. Aber weil das Sonntagsspiel – wie auch am Samstag – erst um 18.30 Uhr stattfindet, haben sich die Wasserfreunde entschlossen, nicht in Baden-Württemberg zu übernachten. Also stehen der Mannschaft zehn Stunden Fahrt und etwa 800 Kilometer bevor. Sitzfleisch ist gefragt. / lio

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