Foto: Florian Heitmann

Skisaison auf der Wasserkuppe vor dem Ende – bisher 39 Lifttage

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Wasserkuppe/Gersfeld - Die Saisonbilanz auf der Wasserkuppe fällt schwach aus, denn die Zahl der Lifttage hat sich etwa halbiert. Der Skilift-Betreiber Wiegand hat aber die Hoffnung, dass am Wochenende noch ein paar Lifttage durch neu angekündigten Schnee hinzukommen.

Eine weitgehend enttäuschende Wintersportsaison neigt sich auf der Wasserkuppe dem Ende entgegen. Zwar kann in den nächsten Tagen oberhalb von 600 Metern noch Schnee fallen, wie der Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach mitteilte. „Aber das sind nicht die großen Mengen“, sagte ein DWD-Sprecher.

Allein auf Naturschnee könne kein Wintersport mehr stattfinden. Da muss schon mit Kunstschnee nachgeholfen werden. Doch auch dafür müssen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.

Kunstschnee wird auf der Wasserkuppe bereits die ganze Saison produziert. Doch richtig gute, anhaltende Bedingungen mit viel Lift- und Pistenauswahl für Skifahrer und Snowboarder sind dadurch dennoch nicht entstanden.

39 Lifttage bislang

Auf der Wasserkuppe wurden bislang 39 Lifttage gezählt. In der Vorsaison waren es 72, wie Florian Heitmann, Betriebsleiter beim Skiliftbetreiber Wiegand sagte. „Es war eine durchwachsene Saison. Sie hätte besser sein können und uns mehr Einnahmen bringen können. Aber wir haben das Beste daraus gemacht. Auf der anderen Seiten hatten wir auch schon noch schlechtere Winter.“

Ganz abgeschlossen mit dem Wintersport auf Hessens höchstem Berg hat der Skilift-Betreiber Wiegand aber dennoch nicht. So soll am Wochenende noch mal ein Übungshang, der sogenannte Zauberteppich, in Betrieb genommen werden. Am Leben erhalten werden die Hoffnungen auf noch ein paar Lifttage durch neu angekündigten Schnee. / dpa

Das könnte Sie auch interessieren