Politiker und Offizielle der Stadt Fulda bei der Eröffnung des Radwegs.
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Freuen sich über den Radweg vom Münsterfeld nach Maberzell: Heike Strobel, Vorsitzender Peter Uth (1. und 2. v. li.) und Veronika König-Morgenstern (4.v. li.) von der IG Münsterfeld, Winfried Jäger (Vorsitzender DAFKS, 2. v. re.) sowie Stadtbaurat Daniel Schreiner (4. v. re.), Amtsleiter Steffen Landsiedel (rechts) und Roger Spielmann (3. v. li.) vom Stadtplanungsamt und Werner Cress (3. v. re. ) vom Tiefbauamt der Stadt Fulda.

Große Projekte

Stadt Fulda baut seit zwei Jahren das Radnetzwerk verstärkt aus

Radfahren in Fulda gewinnt immer mehr an Bedeutung – sowohl das Alltagsradfahren als auch das Freitzeitradeln. Einige groß angelegte Rad-Projekte der Stadt wurden in den letzten Wochen vorangetrieben oder fanden ihren Abschluss.

Fulda - Die Stadt Fulda hat in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen zum Ausbau und der Verbesserung des Radwegenetzes getätigt. Allein in den vergangenen zwei Jahren konnten fünf größere Projekte zur Förderung des Radverkehrs abgeschlossen werden. Insgesamt wurden seit Beginn 2018 mehr als sieben Kilometer Radweg neu gebaut, die Stadt Fulda hat dafür rund 1,6 Millionen Euro in die Hand genommen, hinzu kommen Fördergelder des Landes Hessen.

Eines dieser Projekte ist der Radweg von Maberzell ins Gewerbegebiet Münsterfeld. Bei einem Vor-Ort-Termin trafen sich jetzt Stadtbaurat Daniel Schreiner und einige der zuständigen Mitarbeiter mit Vertretern der IG Münsterfeld. „Es ist uns eine Freude, dass der langgehegte Wunsch der Gewerbetreibenden hier im Münsterfeld endlich wahrgeworden ist“, sagte der Stadtbaurat. Peter Uth, Vorsitzender der IG Münsterfeld, erinnert sich: „Die verkehrsmäßige Anbindung des Gewerbegebietes in alle Richtungen war eine unserer ersten Forderungen bei der Gründung der IG. Schön, dass es nun endlich geklappt hat.“

Mit dem 720 Meter langen Radweg besteht nun eine direkte Verbindung vom Münsterfeld nach Maberzell und Horas. Von Haimbach aus bietet sich nun eine direkte Verbindung in den Ortskern von Maberzell. Auch der DAFKS Fulda profitiert von der neuen Verbindung, der Weg zum Vereinsgelände von Westen her sei nun deutlich kürzer geworden, so Vorsitzender Winfried Jäger.

Am kürzlich komplettierten Radweg zwischen Haimbach und Mittelrode (von rechts): Stadtbaurat Daniel Schreiner mit Amtsleiter Steffen Landsiedel und Roger Spielmann vom Stadtplanungsamt der Stadt Fulda.

Strecke nach Mittelrode fertiggestellt

Nicht weit entfernt befindet sich der erst kürzlich komplettierte Radweg zwischen den Stadtteilen Haimbach und Mittelrode. Die Planungen hatten bereits im Jahr 2014 begonnen. Da der Stadt jedoch zunächst nicht alle benötigten Grundstücke zur Verfügung standen, wurde im Jahr 2015 zuerst ein Abschnitt von der Ortsgrenze Haimbach in Richtung Westring gebaut. In den Folgejahren konnten die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, auch den verbliebenen Abschnitt bis nach Mittelrode fertigzustellen.

Bereits 2018 begann der Ausbau des Gieseltalradweges als Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Neuhof. Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz und Stadtbaurat Daniel Schreiner (Mitte) mit zuständigen Mitarbeitern beider Gemeinden.

Der Lückenschluss des stark frequentierten Radwegs R1 im Stadtteil Niesig konnte bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 realisiert werden. Dort bestand aufgrund langwieriger natur- und wasserrechtlicher Verfahren im Abschnitt zwischen Mackenrodtstraße und „An St. Ottilien“ eine Lücke im stark frequentierten Radwegenetz. Der bisher unbefestigte Wirtschaftsweg wurde auf drei Meter verbreitert und asphaltiert.

akh

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