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Stadtbaurat Schreiner ist bereit für zweite Amtszeit in Fulda – Zeichen stehen auf Kontinuität

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die CDU-Stadtfraktion macht sich für die Wiederwahl von Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) stark. Der 42-Jährige steht für eine zweite Amtszeit bereit.

Von unserem Redaktionsmitglied Eike Zenner

„Ich halte es für wichtig, dass der eingeschlagene Weg von den drei Dezernenten möglichst weitergeführt wird“, erklärt Schreiner auf Anfrage unserer Zeitung und fügt hinzu: „Gemeinsam wurden große Projekte initiiert, die nun zur Ausführung gebracht oder bei der Ausführung begleitet werden müssen.“

Das heißt: Schreiner stellt sich erneut zur Wahl und will als Stadtbaurat in Fulda weitermachen. Und er setzt auf Kontinuität an der Spitze des Magistrats.

Die CDU-Fraktion hatte vor einigen Tagen angekündigt, in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die Wiederwahl Schreiners zu beantragen. Die Stelle müsste – wenn der Antrag eine Mehrheit findet – nicht ausgeschrieben werden.

Der einzige Bewerber

Der Amtsinhaber wäre dann der einzige Bewerber. „Dass einem Quereinsteiger wie mir das Vertrauen ausgesprochen und meiner geleisteten Arbeit Wertschätzung entgegengebracht wird, freut mich sehr“, sagt Schreiner. Er hoffe auf eine Mehrheit im Parlament und sei bereit, „konstruktiv mit allen Fraktionen an der Zukunft unserer Heimat weiterzuarbeiten“.

Schreiners Amtszeit endet am 31. Dezember. Die Wahl – beziehungsweise Wiederwahl – des Stadtbaurats ist für Herbst geplant. Die Herausforderungen sind gerade im Baudezernat groß. Fulda schiebt in diesem Jahr so viele Investitionen an wie nie; und das nicht nur im Zusammenhang mit Hessentag und Landesgartenschau.

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen

Schreiner verweist unter anderem auf die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an den städtischen Schulen, auf die Planungen für den Kulturhof an der Weimarer Straße (bisher Betriebsamt) oder auch die Fulda-Aue.

Zudem liefen mit der „Sozialen Stadt“, dem „Stadtumbau“, den „Aktiven Kernbereichen“ und „Zukunft Stadtgrün“ gleich mehrere Städtebauförderprogramme. Damit verbunden sind Maßnahmen, die in die Millionen gehen.

Im Februar hatten die Stadtverordneten mit großer Mehrheit Bürgermeister Dag Wehner (CDU) wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit beginnt im Sommer. OB Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) wird sich – darauf deutet alles hin – im nächsten Frühjahr erneut zur Wahl stellen. Sollten Schreiner und Wingenfeld wiedergewählt werden, gäbe es – wie von Schreiner erhofft – Kontinuität im Magistrat.

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