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Start für das Abitur in Hessen am Donnerstag – Schutzmaßnahmen während der Prüfungen

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Region - Sachsen-Anhalt verlegt die Prüfungen zum Realschulabschluss, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern verschieben die Abiturprüfungen. In Hessen starten die Prüfungen aber wie geplant ab Donnerstag, 19. März. Die Schulen in der Region setzen auf mehrere Schutzmaßnahmen.

Außergewöhnliche Lagen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Das gilt auch für die Abiturprüfungen, die heute beginnen. Die Schulen der Region haben sich darauf vorbereitet, so etwa die Wigbertschule in Hünfeld. „Es werden sich maximal zwölf Schüler in einem großen Raum befinden. Dabei achten wir auf ausreichend Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern“, erklärt Fachbereichsleiter Eckhard Ruppenthal.

Keine gemeinsame Eröffnung

Zudem wurden die Schüler darum gebeten, sich vor und nach den Prüfungen nicht unnötig in der Schule aufzuhalten, sondern direkt wieder nach Hause zu gehen. Ähnlich verfährt die Rabanus-Maurus-Schule (Domgymnasium) in Fulda. Festgelegt wurden kleine Gruppen von maximal acht Schülern sowie mehr Lehrer zur Aufsicht.

Es findet keine gemeinsame Eröffnung der Abiturprüfungen statt, in der den Schülern etwa Regeln und Ablauf erklärt werden. „All das findet nun in den jeweiligen Klassenräumen statt“, erklärt Studienleiter Burkhard Croon. Es solle zu keiner größeren Ansammlung von Schülern kommen.

Schulen stehen telefonisch zur Verfügung

Wichtig sei den Lehrern vor allem, den Ablauf der Prüfungen für die Schüler so normal wie möglich zu gestalten. Dem stimmt auch Andreas Schneider, kommissarischer Schulleiter vom Schlüchterner Ulrich-von-Hutten Gymnasium, zu: „Wir haben von den Schülern Ende der vergangenen Woche das klare Zeichen bekommen, dass sie ihre Abiturprüfungen schreiben wollen. Wir möchten sie dabei – trotz der schwierigen Umstände – unterstützen und ihnen vor allem ein gutes und sicheres Gefühl geben. Sie sind von Menschen umgeben, die sie kennen. Es soll keine Irritationen geben.“

Bei ihnen befinden sich nicht mehr als neun Schüler in einem Raum. Alle Türen, etwa zu den Toiletten, wurden aufgesperrt. Somit soll gewährleistet sein, dass möglichst wenig Türklinken benutzt werden müssen. Alle Schulen stehen zudem weiter telefonisch zur Verfügung. / kra

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