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Stirbt ein Patient an oder mit Corona? Sechs Fragen zur Zählweise des Robert Koch-Instituts

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Nachdem am Montag der erste Tote im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus im Landkreis Fulda vermeldet wurde, kam bei den Lesern unseres Portals und unserer Zeitung Kritik an der Zählweise des Robert Koch-Institus (RKI) auf. Wir beantworten dazu die wichtigsten Fragen:

5. Werden auch weltweit nach diesem oben beschriebenen (nicht genauen) Verfahren alle Patienten erfasst, die an und mit dem Virus gestorben sind?

Ja, auch die Johns-Hopkins-Universität verfährt so. Der 81 Jährige aus Fulda war demnach ein Corona-Toter. Unsere Zeitung ist der Übereinkunft der Gesundheitsbehörden gefolgt und hat den Corona-Toten als Corona-Toten bezeichnet. Wir haben aber auch die Hintergründe des Falles beleuchtet.

6. Aktuell (Stand: Dienstag) wurden im Landkreis Fulda an 155 Personen als bestätigt mit dem Corona-Virus infiziert festgestellt. Wie viele Personen davon sind schon wieder genesen?

Der Landkreis Fulda erklärte dazu am Mittwochvormittag: „Mit Stand von gestern Abend (Dienstagabend, Anmerkung der Redaktion) zählen wir 18 Personen in der Statistik, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet waren und mittlerweile aus der Quarantäne entlassen worden sind.“

Abschließend teilte der Landkreis mit: „Wir werden die Zahl sukzessive aktualisieren, bitten aber auch um Verständnis, dass die Kräfte im Gesundheitsamt derzeit stark eingebunden sind und die Betreuung der positiv Getesteten und der Ermittlung der Kontaktpersonen erste Priorität hat.“ / vn, sar

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