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Stornierungen, Stornierungen, Stornierungen: Absolute Ausnahmesituation für Reiseveranstalter

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Das Coronavirus hat die gesamte Reisewelt infiziert. Hiesige Reiseveranstalter sprechen von einer Menge an Stornierungen und großen wirtschaftlichen Schäden.

„Wir hatten Kunden, die in dieser Woche nach Sri Lanka geflogen sind. Am Flughafen wurde ein Gesundheitsnachweis verlangt, weil Sri Lanka das nun fordert. Die Nachricht kam kurzfristig rein. Da sind wir auch erstmal ins Schwitzen gekommen. Es hat aber alles noch geklappt.“

Die Touristik sei zwar krisenerprobt, doch die jetzige Situation stelle etwa die Insolvenz von Thomas-Cook 2019 in den Schatten. Alle drei Reiseexperten raten, die Situation erst einmal abzuwarten und Reisen nicht vorschnell zu stornieren. „Es gibt keine Notwendigkeit, jetzt eine Herbstreise zu canceln. Momentan ändert sich die Situation stündlich. Da muss man Geduld mitbringen“, erklärt Krug.

Viele seiner Kunden seien aber rational und würden keine Überreaktionen zeigen. In den Bussen würden ohnehin bei allen drei Veranstaltern verstärkte Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. „Unsere Fahrer sind angehalten, mindestens ein Mal am Tag, Handläufe, Toiletten, Armlehnen und Griffe zu desinfizieren“, sagt Frank Happ.

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