Durch Klebestreifen am Boden halten die Kunden den Mindestabstand vor der Kasse ein. / Foto: Alina Hoßfeld

Supermärkte ergreifen Schutzmaßnahmen für Kunden und Mitarbeiter

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KÜNZELL - Auch beim Einkaufen in den Supermärkten ist das Coronavirus präsent. Mit Handschuhen, Trennscheiben an der Kasse, Abstandsregulierungen und täglichem Desinfizieren sollen Kunden und Mitarbeiter geschützt werden.

Von unserem Redaktionsmitglied Alina Hoßfeld

„Handschuhe tragen alle unsere Mitarbeiter schon seit vergangener Woche – egal in welchem Bereich sie arbeiten. Das dient dem persönlichen Schutz,“, sagt Dieter Hahner, Inhaber des Edeka-Markts in Künzell.

Mehrmals am Tag werden unter anderem die Einkaufswagen und EC-Kartengeräte desinfiziert, rote Klebestreifen am Boden sorgen für Abstand zwischen den Kunden an Kasse und Wursttheke, Schilder weisen darauf hin, Abstand zu halten und verstärkt mit Karte zu zahlen.

„Wir haben genügend Ausweichfläche“

„Wir bitten die Kunden darum, keine großen Gruppen zu bilden“, so Hahner. Dass irgendwann nur noch eine begrenzte Anzahl an Kunden den Laden betreten darf und andere Kunden vor der Tür warten müssen, hält er in seinem Laden für unwahrscheinlich: „Wir haben genügend Ausweichfläche für einen gesicherten Einkauf. Die Kunden können sich verteilen und es ist nicht eng“, erklärt er.

Momentan gebe es eine Anordnung des Landes, dass sich pro Quadratmeter Ladenfläche nur eine bestimmte Zahl von Kunden gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen – doch diese Anzahl sei in Künzell noch nicht erreicht.

Kunden reagieren positiv

„Die Kunden reagieren positiv auf die Maßnahmen. Sie bekommen dadurch ein hohes Sicherheitsgefühl bei ihrem Einkauf“, sagt Hahner abschließend.

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