Foto: Alina Hoßfeld

Täglich ein Bild und ein Märchen: Kita St. Peter hält trotz Corona Kontakt zu den Kindern

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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PETERSBERG - Seit gut zwei Wochen sind in Hessen die Kitas geschlossen, und Kinder werden nur noch in Ausnahmefällen betreut. Eine Situation, die Eltern, Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher auf die Probe stellt. Die katholische Kita St. Peter in Petersberg hält nun auf dem digitalen Weg Kontakt zu den Kleinen.

Bei den Kindern (und den Eltern) kommt die Aktion hervorragend an. Christine Haustein bekommt zahlreiche E-Mails, in denen sich Familien bedanken. „Manche schicken uns auch etwas zurück, etwa Fotos, auf denen die Kinder eines unserer Bilder ausmalen, oder Videos, in denen für uns gesungen wird“, sagt sie.

Manche Eltern bezeichnen die Erzieherinnen als „Engel“, die Aktion als „einen Moment der Ordnung im Chaos“ oder „das Highlight des Tages“.

Zusammenhalt trotz Corona fördern

Solche Reaktionen zaubern Haustein ein Lächeln ins Gesicht. „Das baut in dieser Krise richtig auf. Denn die Situation ist auch für uns Erzieherinnen richtig schwierig.“ Diejenigen Pädagoginnen, die nicht zur Kinderbetreuung eingeteilt sind, müssten sich derzeit mit Vorbereitungs-, Putz- oder Aufräumarbeiten beschäftigen, wenn die wenigen Kinder, die in die Kita dürfen, das Gebäude verlassen haben.

Christine Haustein hat bereits die nächste Idee, trotz Corona den Zusammenhalt zu fördern: Die Kinder sollen zu Hause einen Regenbogen ausmalen und ans Fenster kleben. „Dann kann man zum Beispiel beim Spaziergang sehen, dass es noch mehr Kinder gibt, die zwangsweise daheim bleiben müssen“, erläutert Haustein. „Sie merken dadurch: Ich bin nicht allein.“

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