Tanja Klüber aus Löschenrod präsentiert ihren Balkon.
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Modern und natürlich – so präsentiert Tanja Klüber ihren Balkon.

Ein kleines Stück Urlaub

Der schönste Balkon (6): Tanja Klüber blickt in Löschenrod auf den Eiffelturm

  • Anne Baun
    vonAnne Baun
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Tanja Klüber (28) wohnt in Löschenrod und genießt von ihrem Balkon aus den Blick auf den Eiffelturm. Das kann auch nicht jeder von sich behaupten, oder?

  • Unsere Leser haben uns ihre schönen Gärten und Balkone geschickt.
  • Diesmal stellen wir den Balkon von Tanja Klüber aus Löschenrod vor.
  • Der Eiffelturm ist dabei nicht der einzige Blickfang auf Klübers Balkon.

Löschenrod - Aus 2000 Schrauben, Muttern und Lochblech habe ein Bekannter ihres Freundes den Eiffelturm zusammengebaut, erzählt Tanja Klüber. „Für uns ist es wie ein kleines Stück Urlaub.“ Doch der Turm ist nicht der einzige Blickfang auf Klübers Balkon.

Die gemütliche Lounge-Ecke, der knuddelige Hängesessel, Töpfe mit Brom- und Himbeeren, Lavendel oder einer weißen Rosensorte – jedes Detail wurde mit Bedacht ausgewählt und dekoriert. Vor allem abends wird es hier richtig lauschig, denn die stolze Balkon-Besitzerin hat zahlreiche Lichterketten angebracht, die für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen.

Tanja Klüber aus Löschenrod hat unserer Zeitung ihren Balkon präsentiert.

Auf dem Balkon von Tanja Klüber steht der Eiffelturm - Klopfer und Mia schauen auch immer mal vorbei

Doch nicht nur Tanja Klüber und ihr Freund schätzen ihren Freisitz, auch Klopfer und Mia schauen immer mal vorbei. Das sind die beiden niederländischen Zwergwidder von Klüber. Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann: niedliche Zwergkaninchen mit Schlappohren trifft es genauso gut.

Senior Klopfer ist schon fast zehn Jahre alt, seine Partnerin Mia ist ein halbes Jahr jünger. Doch bei der Hitze halten sich die beiden Kaninchen natürlich lieber drinnen im Schatten auf und nicht auf dem Balkon beim Eiffelturm. „Aber abends wird im Hängesessel noch geknuddelt“, sagt Klüber lachend.

Aktion „Sommer in der Heimat“

Unter dem Motto „Sommer in der Heimat“ sucht unsere Zeitung mit der RhönEnergie Fulda, offizieller Partner der Aktion, den schönsten Garten und den schönsten Balkon der Region. Den Gewinnern des schönsten Balkons und des schönsten Gartens winken nach den Ferien attraktive Preise.

In anderen Teilen der schönsten Balkone hat Familie Frischkorn aus Fulda ihren Balkon mit Blumen, Kräutern und einem kleinen Tümpel vorgestellt. Außerdem hat Studentin Patricia Unger einen Einblick in den Balkon ihrer Ein-Zimmer-Wohnung gegeben. Auch Trudi Derstappen aus Hünfeld hat uns ihren Balkon gezeigt. Inspiriert von einem Urlaub in Mailand hat sie ihn mit Pflanzen und Figuren dekoriert - sogar ein Amselpärchen brütet dort. Hoch über den Dächern der Stadt Fulda haben die Wuttkes sich ein Paradies geschaffen. Auf dem Balkon Sonja Diethei treffen sich Sylter Nordseestrand und Katalonien.

In anderen Teilen der schönsten Gärten hat Helmut Mai seinen Obst- und Gemüsegarten vorgestellt. Und einer der schönsten Gärten ist Christina Lattkas Paradies in Schlitz. Birgit Henkel hat in ihrem Garten in Arzell sowohl Gemüse- und Heilpflanzen als auch wunderschöne Blumen. Im Sommer wird sie zur Selbstversorgerin. Karin Baier aus Schmalnau stellt dank der Kräuter in ihrem Garten eigene Salben und Tinkturen her. Die Grünanlage von Ursula Weber in Steinau an der Straße ist eine Oase für Insekten. Marco Most hat sich in Dammersbach ein Wasserparadies in seinem Garten geschaffen.

Nun stehen die Gewinner des schönsten Garten und des schönsten Balkon fest.

Klopfer und Mia haben auch einen Platz auf dem Balkon von Tanja Klüber.

In der Zeit der Corona-Krise entspannt Tanja Klüber lieber auf ihrem Balkon als im Garten

Den Balkon hat ihr Freund übrigens mit einem Arbeitskollegen selbst gestaltet. Am Rand gibt es einen Kiesstreifen, die Platten mussten extra aufgebockt werden. Zudem blickt man vom Balkon auf das Dach der Garage, und das ist ein echter Hingucker. Denn dort wachsen kleine rötliche sukkulente Pflänzchen und sorgen für einen fröhlichen Farbklecks im Löschenroder Neubaugebiet.

Die studierte Wirtschaftspsychologin, die seit März wegen Corona im Homeoffice arbeitet, entspannt momentan lieber auf ihrem Balkon als im Garten. „Hier oben hat man einfach seine Privatsphäre.“

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