Foto: Ralph Leupolt

„Tatort Fulda“: Volles Haus bei NeuSehLand (mit Video)

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Der Schauspieler Johann von Bülow kommt rum. Als Bürgermeister von Hengasch in der Serie „Mord mit Aussicht“ hat er Kommissarin Sophie Haas erobert, und mit einer Mordgeschichte, die in Tannenstein spielt, begeisterte er am Freitagabend das Fuldaer Publikum und eröffnete damit das diesjährige Krimifestival „Tatort Fulda“.

Das elfte Krimifest begann dann passend mit elf Mordopfern. Denn im Zentrum des Abends stand natürlich ein Krimi, und zwar „Tannenstein“ von Linus Geschke. Und es war kein Krimi zum wohligen Täterraten. Denn die Lesung startete mit einem Gemetzel in der titelgebenden Stadt nahe der tschechischen Grenze. Geradezu niedergemäht wurden eben jene elf Menschen, Kneipengäste, die ein geheimnisvoller „Wanderer“ eiskalt abknallte.

Stimmungsvolle Lesung

Eines der Opfer: Lydia, die Geliebte des kriminellen Ex-Polizisten Alexander Born. Und der schwört Rache. Eine Rache, die genauso brutal und blutig werden soll, wie die noch folgenden Morde des „Wanderers“. Denn der war mit seiner „Arbeit“ noch nicht fertig.

Es war eine stimmungsvolle Lesung. Johann von Bülow las hervorragend, setzte Pointen, spielte mit osteuropäischem Sprachduktus, wusste Spannung zu erzeugen. Zwischen den Textpassagen setzte zudem der Saxophonist Peter Ehm musikalische Akzente, was dem gelungenen Abend noch mehr Atmosphäre verlieh. Und dass die Lesung an der spannendsten Stelle abbrach, verstand sich natürlich von selbst.

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