Nach dem Cyber-Angriff auf den Lebensmittelhändler Tegut in Fulda Ende April dauern die Ermittlungen an.
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Nach dem Cyber-Angriff auf den Lebensmittelhändler Tegut in Fulda Ende April dauern die Ermittlungen an.

Staatsanwaltschaft

Hackerangriff auf Tegut: Ermittlungen sind „höchst anspruchsvoll“ - und dauern an

Die Ermittlungen der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nach dem Cyberangriff auf Tegut dauern an.

Fulda - Ende April hatten bislang unbekannte Täter das IT-Netzwerk der Supermarkt-Kette Tegut angegriffen. Das Unternehmen mit Sitz in Fulda stellte daraufhin sämtliche IT-Netzwerke ab. Danach bekam der Lebensmittelhändler Einschränkungen bei der Warenverfügbarkeit zu spüren.

Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) nahm die Ermittlungen auf. „Die technisch höchst anspruchsvollen Ermittlungen dauern weiterhin an“, berichtet Oberstaatsanwalt Dr. Benjamin Krause auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir können keine näheren Angaben zu den bisherigen Ergebnissen des Ermittlungsverfahrens machen, ohne die laufenden Ermittlungen möglicherweise zu gefährden“, äußert der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft.

Tegut in Fulda: Nach Hackangriff dauern „anspruchsvolle Ermittlungen an“

Nach dem Cyberangriff waren gestohlene Daten von Tegut-Kunden im Darknet aufgetaucht. Damit wollten die Täter den Druck auf das Unternehmen erhöhen. Tegut berichtete, dass insbesondere Daten von Nutzer der Kundenkarte „Guten Karte“ gestohlen wurden. (vn)

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