Max von Bredow hat erfolgreich seinen Supper Club gestartet.
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Max von Bredow hat erfolgreich seinen Supper Club gestartet.

„Ich werde immer noch erkannt“

„The Taste“-Ex-Kandidat Max von Bredow drückt seiner Nachfolgerin die Daumen

  • Anne Baun
    vonAnne Baun
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Nun ist es schon fast wieder ein Jahr her, dass der Fuldaer Max von Bredow (31) bei der Kochshow „The Taste“ teilgenommen und es sogar bis ins Finale geschafft hat. Nächste Woche startet die neue Staffel auf Sat. 1 – wieder mit Fuldaer Beteiligung.

  • Im vergangenen Jahr hat Max von Bredow bei „The Taste“ teilgenommen.
  • Kommende Woche startet die neue Staffel.
  • Auch in diesem Jahr ist eine Fuldaerin bei der Koch-Show am Start.

In einem Jahr kann viel passieren. Ex-„The Taste“-Kandidat Max von Bredow weiß erstmal gar nicht, womit er anfangen soll. Mit dem nach wie vor sehr guten Kontakt zu seinen ehemaligen „Taste“-Kollegen und Coach Alexander Herrmann? Oder mit seiner Neugierde auf die neue Staffel, bei der diesmal die Fuldaerin Lea Stier den Kochlöffel schwingen wird? Mit seinem Supper Club vielleicht?

Max von Bredow über „The Taste“: Fuldaer hat in Sat.1-Show einmalige Kontakte geknüpft

Der Reihe nach. „Die Kontakte, die ich vor einem Jahr geknüpft habe, sind einfach einmalig“, erzählt der 31-Jährige. Auch jetzt noch pflegt er intensiven Austausch zu seinen Kollegen, die er bei der Kochshow kennengelernt hat. „Mit Michi habe ich in München gearbeitet, ich war bei Events auf dem Weingut von Nicole, und Susi und Tim Raue habe ich auf der Messe Intergastra besucht.“

Juror und Sterne-Koch Raue habe ihn tatsächlich auch gleich wiedererkannt und gefragt, wie es im Esperanto Hotel laufe, wo von Bredow als Tagungs- und Bankettleiter arbeitet. Auch mit seinem Coach von Team Gelb, Sterne-Koch Alexander Herrmann, steht er nach wie vor in Kontakt. „Wir waren eigentlich für nächste Woche zum Staffelstart in Herrmanns Romantik Posthotel in Wirsberg eingeladen, aber wegen Corona wird jetzt nochmal umgeplant“, erzählt von Bredow. Ach ja, Corona...

Ex-“The Taste“-Kandidat Max von Bredow hat Supper Club gegründet

Den Lockdown hat der Fuldaer nach eigener Aussage sehr produktiv genutzt. „Ich habe mir neue Rezepte überlegt, habe mir selbst Geschirr getöpfert, alle möglichen Kräuter angebaut, angefangen Golf zu spielen und für den Halbmarathon trainiert. Langweilig war mir nicht.“ Auch um seinen Supper Club hat er sich ausgiebig gekümmert. „Bei mir gibt es zwei Varianten – normal und Tasting Deluxe. Für alle, die nicht wissen, das das eigentlich ist: Es ist wie ein Kennenlernen beim gemeinsamen Essen; in diesem Fall in Max’ Esszimmer.

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„Beim normalen Supper Club gibt es sechs Gänge, okay, manchmal können es auch zehn werden, beim Tasting Deluxe sind es mindestens zwölf Gänge“, erklärt der gelernte Koch. „Zur Begrüßung gibt es einen Aperitif und einen Löffel, dann verschwinde ich in der Küche und bekoche die Gäste.“ Das Ganze findet bei Max zuhause statt, doch man kann ihn auch buchen, wie er schmunzelnd erzählt. „Neulich habe ich auf Sylt gekocht und dann nochmal in Hamburg.“ 

The Taste

Die Kochshow „The Taste“ läuft seit 2013 jährlich sehr erfolgreich auf Sat. 1. Start der achten Staffel ist am Mittwoch, 2. September, um 20.15 Uhr. Als Teilnehmer treten sowohl Berufs- als auch Hobbyköche in Erscheinung, die ihre Gerichte auf Probierlöffeln anrichten müssen, die wiederum von den vier Coaches Frank Rosin, Alexander Herrmann, Tim Raue und Alexander Kumptner verkostet werden. Jeder Coach stellt ein Team zusammen, das er betreut. 

Max drückt Nachfolgerin die Daumen

Erkannt wird er auch ein Jahr nach seiner „Taste“-Teilnahme. „Ich werde schon noch angesprochen, ob ich es wirklich bin“, sagt er lachend. Aber jetzt ist er erstmal ganz gespannt auf die neue Staffel. Und auf seine Fuldaer Nachfolgerin. „Ich finde das toll“, sagt er. „Da machen nur Leute mit, die Ahnung vom Essen haben. Und es spricht ja für unsere Region, dass sich die Menschen hier sehr genau mit dem Kochen befassen. Für Lea freut mich das total. Ich weiß ja nicht, ob ich sie inspiriert habe...“

Rückblickend sagt Max: „,The Taste‘ hat größere Wellen in meinem Leben geschlagen, als ich mir je hätte träumen lassen. Ich bin froh, bei der Sendung ich selbst geblieben zu sein. Und ich bin froh, dass ich damals so locker und mit Leidenschaft gekocht habe, so dass ich nie Freude oder Lust daran verloren habe. Meine Gelassenheit und nicht zu verbissene Art haben mich bis ins Finale gebracht.“ Ab Mittwoch drückt Max nun seiner Nachfolgerin die Daumen.

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