Vor einer Bäckereifiliale begann der Konflikt am frühen Morgen des 13. April 2018, der mit tödlichen Schüssen auf einen 19 Jahre alten Afghanen endeten.
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Vor einer Bäckereifiliale begann der Konflikt am frühen Morgen des 13. April 2018, der mit tödlichen Schüssen auf einen 19 Jahre alten Afghanen endete.

Tödliche Schüsse im Münsterfeld in Fulda

Bruder des getöteten Afghanen fordert Wiederaufnahme der Ermittlungen

Am 13. April 2018 ist ein 19-jähriger afghanischer Flüchtling von einem Polizisten im Münsterfeld in Fulda erschossen worden. Im August 2019 wurde das Verfahren eingestellt. Nun strebt der Bruder des Opfers die Wiederaufnahme an.

Fulda - Wie die Staatsanwaltschaft Fulda auf Nachfrage unserer Zeitung am Dienstag bestätigt, strebt der Bruder von Matiullah J. eine Wiederaufnahme der Ermittlungen an.

Staatsanwaltschaft Fulda: Beschwerde liegt vor, Begründung fehlt

„Die Beschwerde liegt derzeit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main vor, allerdings noch ohne Begründung“, sagte die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, Staatsanwältin Dr. Christine Seban außerdem. Von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde eine Frist bis zum 30. Juni gesetzt, dann müsse die Begründung vorliegen.

Die Ermittlungen gegen den Polizisten waren am 2. August nach der Videoprüfung eingestellt worden. Im April vor zwei Jahren war der 19-Jährige aus Afghanistan von vier Kugeln getroffen worden, von denen zwei tödlich waren. Insgesamt wurden zwölf Schüsse abgegeben.

sec

Vor einer Bäckereifiliale begann der Konflikt am frühen Morgen des 13. April 2018, der mit tödlichen Schüssen auf einen 19 Jahre alten Afghanen endete.

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