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Tödliches Flugzeug-Unglück auf Wasserkuppe: Schuldfrage weiter unklar

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Wasserkuppe - Drei Menschen sind bei einem Flugzeug-Unglück auf der Wasserkuppe im Oktober 2018 gestorben. Ein Flieger schoss über die Landebahn hinaus und erfasste eine Mutter und ihre beiden Kinder auf einem Gehweg. Ein Jahr nach dem schweren Unfall ist die Frage noch offen: Wie konnte es dazu kommen?

Rund ein Jahr nach dem schweren Unfall mit drei Toten auf dem Flugplatz auf der Wasserkuppe gibt es noch keine Antworten auf die Schuldfrage. Eine Entscheidung, ob das Verfahren eingestellt oder der Pilot angeklagt werde, sei noch nicht gefallen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda.

Die Ermittlungen seien zwar weit vorangeschritten, einige Gutachten und Berichte sowie eine Stellungnahme vom Rechtsanwalt des 56-jährigen Piloten aus Ludwigshafen lägen vor. Aber die Unterlagen müssten noch geprüft, durchgearbeitet und abschließend bewertet werden. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung.

Ursache ebenfalls unklar

Bei dem Unglück war am 14. Oktober 2018 in Gersfeld ein Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine Frau (39) und ihre beiden Kinder (11 und 12) getötet. Der Pilot hatte nach einem Landeversuch auf Hessens höchstem Berg durchzustarten versucht, was ihm aber nicht gelang. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg.

Die Ursache für den tödlichen Unfall ist ebenfalls noch unklar. Der Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) liegt noch nicht vor. Der aber bereits veröffentlichte Zwischenbericht lässt den Schluss zu, dass die Cessna überladen war.

Der Bericht der BFU dient aber nicht zur Beantwortung der Schuldfrage, er stellt nur Fakten dar und schildert den Ablauf des Geschehens und die Rahmenbedingungen. Eine technische Störung soll nicht vorgelegen haben. Die Wetterbedingungen waren zum Unfall-Zeitpunkt nach Angaben des Flugplatzes unproblematisch. / dpa

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