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„The Voice Kids“ (SAT.1): Leonie aus Dipperz singt mit ganz viel Power - Smudo bricht das Herz

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Von: Sebastian Reichert

SAT.1 beschreibt die „The Voice Kids“-Teilnehmerin Leonie Müller als echten Wirbelwind.
SAT.1 beschreibt die „The Voice Kids“-Teilnehmerin Leonie Müller als echten Wirbelwind. © Claudius Pflug/SAT.1

Mit ganz viel Power in der Stimme hat Leonie Müller aus Dipperz die Bühne bei „The Voice Kids“ (SAT.1) gerockt. „Es bricht mir das Herz“, kommentierte Smudo von den „Fantastischen Vier“ nach dem Auftritt der Zehnjährigen.

Fulda/Berlin - „Ich heiße Leonie, bin zehn Jahre alt und komme aus der Nähe von Fulda.“ Mit diesen Worten stellte sich die Fünftklässlerin aus Dipperz bei der vierten Vorrunden-Folge („Blind Auditions“) der Musik-Castingshow „The Voice Kids“ (SAT.1) vor, in der Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren teilnehmen können.

In der zehnten „The Voice Kids“-Staffel buzzern in der Jury die Musiker Lena Meyer-Landrut („Satellite“), Alvaro Soler („El mismo sol“, „Sofia“), Wincent Weiss („Unter Meiner Haut“) sowie Michi Beck und Smudo von den „Fantastischen Vier“ um die besten jungen Gesangstalente (lesen Sie auch hier: Emilia (12) aus Fulda kocht im TV bei der „Küchenschlacht“ im ZDF ihr Lieblingsgericht).

The Voice Kids (SAT.1): Leonie aus Dipperz mit viel Power - Smudo bricht das Herz

„Ich würde super gerne Sängerin werden“, sagte Leonie Müller in der Show, die am Freitagabend (25. März 2022) ausgestrahlt wurde. Dabei trat die Osthessin als die vorletzte Interpretin des Abends auf. „Weil ich so ehrgeizig bin, singe ich jeden Tag“, berichtete die Schülerin der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda. „Manchmal nebenbei - manchmal gezielt.“

Seit einem halben Jahr nimmt Leonie, die auch Klavier und Klarinette spielt und von SAT.1 als „echter Wirbelwind“ beschrieben wird, Gesangsunterricht bei Jennifer Schönherr in der Musikschule Mollenhauer in Fulda. Ihre Gesangslehrerin und deren Ehemann, der Leiter der Musikschule, Manuel Schönherr, sowie die ganze Familie inklusive Oma und Opa war zur Unterstützung mit im Studio in Berlin.

SendungThe Voice Kids
Erstausstrahlung5. April 2013
SenderSAT.1
JuryLena Meyer-Landrut, Alvaro Soler, Wincent Weiss, Michi Beck/Smudo
Moderatorinnen/ModeratorenMelissa Khalaj, Thore Schölermann
ProduzentBildergarten Entertainment
DrehortStudio Adlershof, Berlin

Allen voran Leonies kleine Schwester Tabea. Die Siebenjährige jubelte lautstark neben ihrem Bruder Ben (3) und den Eltern, als ihre große Schwester die „The Voice Kids“-Bühne betrat. Und es ging gut los, als die Zehnjährige die „Perfekte Welle“ von „Juli“ anstimmte. Alvaro Soler und Wincent Weiss bekamen gleich bei den ersten Tönen ein Grinsen ins Gesicht.

„Das Lied hat richtig Power. Das passt zu mir“, hatte das Gesangstalent, das auch Einrad fährt und Speedskaten im Verein macht, vor seinem Auftritt gesagt. Und das bewies Leonie Müller auf der großen „The Voice Kids“-Bühne - unterstützt von ihrem Kuscheltier-Kaninchen „Danny - allen Zuschauern. Während der 90-Sekunden-Kurzversion des „Juli“-Hits fing Lena Meyer-Landrut an, mitzusingen. Michi Beck streckte die Hand zum Buzzer aus.

Doch leider buzzerte letztlich niemand der fünf Jurorinnen und Juroren. Zur Erklärung: Bei „The Voice Kids“ können die Jurymitglieder die Kandidatin oder den Kandidaten zunächst nicht sehen, sondern nur hören, da sie in einem Drehstuhl mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Erst wenn sie für eine Kandidatin oder eine Kandidaten stimmen (buzzern), dreht sich ihr Stuhl zur Bühne.

„Ich glaube, dass Publikum findet, dass wir eine sehr, sehr schlechte Entscheidung getroffen haben“, sagte Lena Meyer-Landrut zu der traurigen Leonie, die damit bei „The Voice Kids“ nicht in die nächste Runde kam. Und Smudo fand noch weitere bewegende Worte: „Es bricht mit das Herz“, erklärte der Texter und Rapper der „Fantas“. „Du hast echte Power.“

„Es war noch nicht ganz auf der Spur - aber laß dich nicht abbringen“, meinte Smudo. „Mach unbedingt weiter!“ Sein Bandkollege Michi Beck hatte dieselbe Meinung: „Du hast eine Stimme. Sei nicht traurig! Du hast noch ganz viel Zeit weiter an der Technik zu arbeiten.“ (lesen Sie auch hier: Aus für Riccardo Basile bei der RTL-Show „Let‘s Dance“ - „Es fehlt der Biss“).

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Wincent Weiss ermutigte die Zehnjährige: „Sei stolz auf dich!“ Dennoch flossen am Ende Tränen bei Leonie, als ihre Mutter Corina Müller-Mohr sie in die Arme nahm. Auch Moderator Thore Schölermann, der Leonies Auftritt mit einem riesigen Balu-Bär auf dem Arm gefeiert hatte, tröstete sie: „Ich wäre da oben auf der Bühne umgefallen. Ich hätte mir in die Hose gepinkelt.“

Unter dem Strich stand aber nach dem Auftritt der Zehnjährigen nur Positives: „Leonie hat so viele tolle Eindrücke sammeln können, die sie sonst nicht hätte haben können“, sagte ihre Mutter beispielsweise. „Sie hat so viel Spaß auf der Bühne gehabt. Ich glaube, das ist ihr Ding.“

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