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trend-messe-Organisator Peter Kinold: „Niemand muss sich Sorgen um seine Gesundheit machen“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Die trend-messe kann stattfinden. Die Veranstalter müssen wegen des Gesundheitsrisikos durch das Coronavirus jedoch Auflagen erfüllen. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet Organisator Peter Kinold, niemand müsse sich auf der Messe Sorgen um seine Gesundheit machen.

Sind Sie erleichtert, dass die trend-messe stattfinden wird?

Ich bin erleichtert, dass wir durch die Auflagen eine trend-messe bekommen werden, bei der die Risiken einer Ansteckung mit dem Coronavirus so gering sind wie beim Einkaufen im Supermarkt oder beim Bäcker. Kein Aussteller und kein Besucher muss sich Sorgen um seine Gesundheit machen. Erleichtert bin ich auch, dass wir nach dem Gespräch zwischen der Messegesellschaft, der Kreishandwerkerschaft und dem Landkreis Fulda Klarheit haben, dass die Messe stattfindet. Unter den Ausstellern gab es in den vergangenen Tagen doch einige Unsicherheiten, weil große internationalen Messe abgesagt wurden.

Haben schon viele Aussteller abgesagt? Erwarten Sie weitere Absagen?

Der Fensterhersteller Juchheim-Börner kommt nicht. Er begründet die Absage mit dem Coronavirus. Das hat Ihre Zeitung schon berichtet. Dessen Standfläche nutzt nun eine Werbeagentur. Bei Grillfürst, ein Magnet der Ausstellung, haben 3 der 20 teilnehmenden Grillgeräte-Hersteller abgesagt, bei Raiffeisen werden einige Hersteller ihren Stand unbesetzt lassen. Von weiteren Absagen weiß ich nichts. Von Ihrer Zeitung hörte ich, dass das AWO-Altenzentrum Fulda nicht kommt. Weitere Absagen kenne ich nicht und erwarte ich auch nicht.

Befürchten Sie nicht, dass es einen Einbruch der Besucherzahlen gibt?

Dieses Jahr wird kein Spitzenjahr werden, aber wer an Produkten interessiert ist, die auf der Messe gezeigt werden, der wird kommen. Vergleichbare regionale Messen melden in diesen Tagen Besucherrückgänge zwischen 0 und 40 Prozent. In diesem Rahmen dürfte es sich auch bei der trend-messe entwickeln. Dass die persönliche Registrierung jedes Besuchers durch einen Fragebogen Interessenten abschreckt, das nehme ich nicht an. Wir werden die Befragung schon an den Parkplätzen mit zusätzlichen Mitarbeitern möglichst unbürokratisch organisieren.

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