Foto: Charlie Rolff

U18-Wasserballer empfangen harte Brocken – Bochum und Neustadt kommen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die U 18-Wasserballer der Wasserfreunde Fulda sind erfolgreich in die B-Gruppe der Bundesliga gestartet. Nun muss das Team von Raul de la Pena wohl trotzdem eine Schippe drauf legen: Zwei dicke Brocken kommen nach Fulda.

Mit 11:6 haben die Wasserfreunde vor knapp drei Wochen die SG Neukölln nach Hause geschickt – ein ansehnliches Ergebnis. Angesichts der Tatsache, dass das Team zwischenzeitlich 8:1 in Führung lag, steht aber fest: Der Endstand hätte deutlicher ausfallen können – vielleicht sogar müssen. Das findet auch Trainer Raul de la Pena. Er hat vor allem die Chancenverwertung bemängelt: „Wir haben zu wenige Tore gemacht.“ Auch klare Chancen hätten seine Jungs zum Teil liegen gelassen.

Doch die Fuldaer hatten Zeit zum Aufarbeiten. Welche Situationen der Trainer konkret meinte, wie man besser hätte reagieren können – all das besprach de la Pena mit seinen Spielern in einer ausführlichen Analyse anhand von Videomaterial des Spiels. Immer wieder stoppte er die Aufnahmen, machte mit Magneten deutlich, wie der Angriff eigentlich hätte aufgebaut werden müssen.

Vermeintlich stärksten Teams der Liga

Und seine Arbeit scheint Früchte zu tragen: „Ich merke, dass sich die Jungs verbessern.“ Parameter dafür sind nicht nur die Trainingseinheiten, auch bei der Herrenmannschaft sind einige der U18-Spieler in der Zwischenzeit zum Einsatz gekommen. So brachten sie sich in einem Trainingsspiel gegen die Erstliga-Mannschaft in Würzburg ein und kamen auch beim Saisonauftakt der zweiten Liga Süd am vergangenen Wochenende auf ihre Spielminuten. „Es ist sehr gut, dass sie in beiden Mannschaften gefordert sind“, sagt Raul de la Pena, denn die Spielpraxis sei ein ganz entscheidender Faktor.

Aber reichen die Vorbereitungen, um auch am Wochenende zu bestehen? Schließlich kommen mit dem SV Bochum (Samstag, 19 Uhr) und dem SC Neustadt (Sonntag, 12 Uhr) die vermeintlich stärksten Teams der Liga nach Fulda.

Nicht in Deckung gehen

„Ich kenne die Mannschaften noch nicht, aber laut Tabelle sind sie stärker als Neukölln“, so de le Pena. Beide Gegner sind beängstigend gut in die Saison gestartet: Bochum steht nach zwei Siegen aus zwei Spielen bei einem 49:9-Torverhältnis, Neustadt kommt sogar auf 58 Tore bei fünf Gegentoren.

Trotzdem werden die Wasserfreunde nicht in Deckung gehen, kündigt de le Pena an: „Wir spielen zu Hause. Deswegen wollen wir beide Spiele gewinnen.“ Eine Krux könnte den Plan allerdings durchkreuzen: Viele der Spieler waren in dieser Woche krank, einige sind es noch. „Ich hoffe, dass bis zum Samstag alle wieder fit sind“, so der Trainer. / lio

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