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Krieg in der Ukraine lässt Sprit-Preise explodieren: Mit diesen Tipps können Sie sparen

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Durch den Krieg in der Ukraine steigen landauf landab derzeit die Spritpreise. Der ADAC hat sechs Tipps veröffentlicht, mit denen Sie Sprit und damit Geld sparen können.

Fulda - Der Ukraine-Krieg treibt die Preise im Energiesektor nach oben. Auch die Spritpreise explodieren zurzeit. Mit Folgen: Ein Taxi-Unternehmen aus Fulda beispielsweise stellt deshalb bereits auf Elektroautos um.

Wer sich nun aber kein E-Auto kaufen kann oder möchte, der kann auch mit einfachen Tipps bis zu 20 Prozent Kraftstoff sparen, heißt es in einer Pressemitteilung des ADAC Hessen-Thüringen.

Ukraine-Krieg: Sprit-Preise explodieren - Mit diesen Tipps können Sie sparen

Nachfolgend lesen Sie sechs kraftstoffsparende Tipps vom Technikexperte des ADAC Hessen-Thüringen, Piero Scazzi.

Tipp 1: Fahrweise

Bremsen vergeudet Energie und ruckartig Gas geben verbraucht viel Sprit. Wer zügig beschleunigt, bei einer Drehzahl von ca. 2000 U/min in den nächsthöheren Gang schaltet und bei niedrigen Drehzahlen die Geschwindigkeit behält, fährt energiesparend. Es lohnt sich, vorausschauend zu fahren: zum Beispiel vor einer roten Ampel frühzeitig vom Gas gehen, das Auto bei eingelegtem Gang ausrollen lassen und so lang wie möglich die Motorbremswirkung nutzen.

Tipp 2: Unnötige Verbraucher ausschalten

Belüftung, Klimaanlage, Sitzheizung, Front- und Heckscheibenheizung beziehen ihre Energie aus dem Bordnetz und sollten nur so lang eingeschaltet sein, wie man sie wirklich braucht.

Tipp 3: Kurze Strecken vermeiden

Andauernde Kurzstrecken erhöhen den Verbrauch und strapazieren Technik sowie Geldbeutel. Wer sparen will, kombiniert beispielsweise mehrere Einzelfahrten zu einer längeren Fahrt. Für kurze Strecken innerhalb des Ortes empfiehlt es sich, das Fahrrad zu nutzen oder zu Fuß zu gehen.

Tipp 4: Gewicht reduzieren

Jeder Ballast im Auto bedeutet ein höheres Gesamtgewicht und kostet Kraftstoff. Beginnend beim Kleinkram bis hin zu Getränkekisten oder Dachbox vom Skiurlaub – was nicht gebraucht wird, schnell ausräumen oder abmontieren, raten Experten.

Ein Mann tankt sein Auto mit Diesel: Mit einigen Tipps können Verbraucher trotz explodierender Spritpreise etwas sparen.
Mit einigen Tipps können Verbraucher trotz explodierender Spritpreise in Deutschland etwas sparen. © Marijan Murat/dpa

Tipp 5: Luftdruck

Ein zu niedriger Luftdruck in den Reifen erhöht den Spritverbrauch. Schon geringe Abweichungen von 0,3 bar steigern den Rollwiderstand und sorgen für unnötigen Mehrverbrauch.

Tipp 6: Spritpreise vergleichen

Die Kraftstoffpreise schwanken im Tagesverlauf stark. Am teuersten ist es in den Morgenstunden ab 7 Uhr und zum Feierabendverkehr. Am günstigsten ist Tanken in den Abendstunden. Verschiedene Apps haben die aktuellen Kraftstoffpreise im Blick, manchmal lohnt sich ein kleiner Umweg zu einer anderen, günstigeren Tankstelle. (sec)

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