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Umfrage: Über 50 Prozent der Teilnehmer befürworten Einführung der Mundschutz-Pflicht

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region Fulda - Wir wollten in der Frage des Tages am Dienstag von unseren Lesern wissen, ob sie eine Mundschutz-Pflicht befürworten würden. 57,4 Prozent haben mit Ja, 42,6 Prozent haben mit Nein abgestimmt. Gleichzeitig haben wir beim Kreis, den Ärzten, beim GNO, Passanten und dem Handel nachgefragt.

Edeka Schwan: „Ich sehe den Mundschutz als eine Behinderung der Mitarbeiter. Diese arbeiten sieben bis acht Stunden am Tag, und der Mundschutz wäre nach dieser Zeit feucht – das ist unappetitlich“, erklärt Klaus-Peter Schwan, Inhaber des Edeka Schwan. Für ihn seien Abstandhalten und persönliche Hygiene wie das Händewaschen entscheidend.

Zudem seien bereits Vorkehrungen, wie Plexiglas an den Kassen, Hinweistafeln und Markierungen am Boden, getroffen worden, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen. „Der sensible Bereich wie Krankenhäuser muss mit Masken ausgestattet werden. Sie werden dort benötigt.“

Bäckerei Happ: „Wir haben bereits ausreichende Maßnahmen getroffen, wenn die Anforderung kommt, Mundschutzmasken zu tragen, dann machen wir natürlich mit“, erklärt Michael Happ, Geschäftsführer bei der Bäckerei Happ in Neuhof. Er habe Vertrauen in die Menschen, die die Entscheidung treffen, ob ein solcher Schutz nötig sei oder nicht. „Wenn wir etwas dazu beitragen können, das Virus zu bekämpfen, dann machen wir das auch“, sagt Happ.

Bäckerei Pappert: „Im Moment ist ein Mundschutz bei uns noch kein Thema. Das kann sich aber täglich ändern“, sagt Thomas Bertz, Pressesprecher bei Pappert aus Poppenhausen. Zu Schutz von Kunden und Mitarbeitern seien bereits Vorkehrungen getroffen, wie Abstandsregulierungen am Boden und Plexiglas an der Theke. „In der Hinsicht sind wir bereits gut aufgestellt“, so Bertz. / mic, jg, hoß

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