Das Verfahren wegen des Segelflieger-Absturzes wurde eingestellt.
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Das Verfahren wegen des Segelflieger-Absturzes, der sich Anfang Juni in der Johannisau ereignete, wurde eingestellt.

Kein Fremdverschulden

Staatsanwaltschaft Fulda stellt Verfahren wegen des tödlichen Flugzeugsabsturzes in der Johannisaue ein

Die Staatsanwaltschaft Fulda hat das Ermittlungsverfahren wegen des tödlichen Flugzeugabsturzes in der Johannisaue eingestellt. „Ein Fremdverschulden an dem Absturz konnte nicht festgestellt werden“, so die Ermittler.

Fulda - Wie die Staatsanwaltschaft Fulda am Donnerstag bekannt gab, hat die Untersuchung des Segelflugzeuges mit Hilfsmotor des Herstellers Alexander Schleicher GmbH, Typ ASW 28-18E, durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ergeben, dass unfallrelevante technische Mängel an dem Flugzeug nicht festgestellt werden konnten.

„Da darüber hinaus auch keine sonstige Einwirkung von außen auf das Segelflugzeug im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen festgestellt oder durch Zeugen beobachtet werden konnte, war das Verfahren einzustellen“, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft außerdem.

Am 1. Juni 2020 war ein Segelflieger über der Fuldaer Johannisaue abgestürzt. Ende August hatten Gutachter bereits einen Zwischenbericht erstellt. Das Unfallopfer, ein 66 Jahre alter Mann aus Petersberg und Mitglied im Aeroclub Rhön, galt als erfahrener und besonnener Pilot.

Als Ursache für den Tod des Piloten gilt der Aufprall der Maschine auf einer Wiese in der Nähe eines Kleingartenvereins sowie eines Spazier- und Radwegs in Fulda. Nach der Bruchlandung ging die Maschine in Flammen auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Pilot laut Obduktion bereits tot. Nach Angaben der Polizei waren fünf Liter Treibstoff an Bord, die für einen Mini-Motor als Rückkehrhilfe gedacht waren. (sec, sar, dpa)

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