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Video: Bundesbildungsministerin Karliczek gibt im Interview Deutschland gute Noten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Bundesbildungsministerin Anja Karliczek gibt dem Bildungsstandort Deutschland gute Noten. Im Interview mit unserer Zeitung erläutert sie außerdem die zusätzlichen Chancen durch die Digitalisierung.

Frage: Dieser Schwachpunkt ist doch schon seit mindestens 25 Jahren bekannt. Was wollen Sie jetzt anders machen?

Anja Karliczek: Der eine Teil ist unsere Agentur für Sprunginnovationen. In der soll nach Ideen gesucht werden, von denen man heute noch nicht ohne Weiteres erkennen kann, dass in ihnen ein Geschäftsmodell steckt. Mithilfe dieser Agentur sollen Ideen bis zur Marktreife entwickelt werden. Gerade mittelständische Firmen haben oft nicht den langen Atem, jahrelang ein Projekt zu finanzieren, von dem sie nicht wissen, was dabei herauskommt. Diese Lücke wollen wir schließen und in zehn Jahren eine Milliarde Euro investieren. Wir schauen aber auch auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Wir haben schon Arbeitsgruppen, in denen Forschung und Wirtschaft an einem Tisch sitzen. Nun wollen wir uns noch stärker an die mittelständische Wirtschaft wenden.

Frage: Welche Schulnote geben Sie dem Bildungsstandort Deutschland?

Anja Karliczek: Wir haben aber ein gutes Schulsystem. Der PISA-Schock war heilsam. In den Schulen hat sich Einiges zum Besseren gewandelt. Die Schulen und die Lehrerinnen und Lehrer leisten enorm viel. Sie fördern leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, aber auch Kinder, die aus Elternhäusern stammen, die sich nicht so sehr um die Bildung ihrer Kinder kümmern. In beiden Bereichen können wir aber noch besser werden. Beides unterstützt das BMBF deshalb mit entsprechenden Bund-Länder-Programmen. Aber natürlich stehen wir auch weiter vor großen Herausforderungen, zum Beispiel im Zusammenhang der Inklusion und der Integration. Gerade hier kann die Digitalisierung helfen, weil mit digitalen Bildungsangeboten besser auf das unterschiedliche Niveau der Schüler eingegangen werden kann.

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in allen gedruckten Ausgabe dieser Zeitung sowie in den digitalen E-Paper-Ausgaben.

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