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Video-Umfrage: Schütteln Sie anderen Menschen noch die Hand?

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Wie halten Sie es angesichts der wahrscheinlichen baldigen Ausbreitung des Corona-Infekts auch in unserer Region mit der Begrüßung: Schütteln Sie anderen Menschen noch die Hand? Wir haben den Menschen in Fulda, Hünfeld, Schlüchtern und Schlitz diese Frage gestellt. Schauen Sie sich im Video an, was sie geantwortet haben.

Matthias Naumann, 56, Hasselroth: Ja klar, ich gebe den Leuten noch die Hand. Ich habe gerade vier Tage lang Fasching gefeiert, wenn wäre es jetzt sowieso schon zu spät. Ich habe keine Vorerkrankungen und sehe deshalb kein Problem. Ich denke das wird seinen Weg gehen und dann wieder verschwinden.

Christa Löxkes-Vogt, 71, Schlitz-Fraurombach: Als ehrenamtliche Stadträtin habe ich viel Kontakt mit Menschen. Da habe ich auch keine Vorbehalte und jeder der mir die Hand entgegenhält bekommt meine zurück. Ich informiere mich selbstverständlich, wie ich mich schützen kann. Die Medien sind im Moment ja auch ganz voll von dem Thema. Aber ich habe keine Angst und ich schüre auch keine Angst.

Peter Borta, 70, katholischer Pfarrer in Hünfeld: Ich persönlich habe überhaupt keine Sorge und käme nicht auf die Idee, den Händedruck zu verweigern – selbst wenn das Virus hierher kommen sollte. Und ich werde auch künftig zum Friedensgruß aufrufen: Gebt einander das Zeichen des Friedens und der Versöhnung. Es bleibt dann natürlich jedem selbst überlassen, ob er anderen die Hand geben möchte. Aber das ist bei jeder anderen Erkältung ja auch so.

Ottilie Uffelmann, 61, Marborn: Ich habe lange im öffentlichen Dienst gearbeitet und es von Berufswegen vermieden, die Hand zu geben. Wenn Sie den ganzen Tag mit Menschen zu tun haben, ist es besser, es nicht zu tun, um Viren und Bakterien nicht zu verteilen. Das gilt für mich generell. Jeder einzelne kann etwas tun, indem er sich entsprechend verhält. Das ist ein Schutz für mich und meine Mitmenschen, die vielleicht schwächer als ich sind – und daher gefährdeter.

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