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Viel Bewegung auf dem Immobilienmarkt – Bericht für die Stadt Fulda erschienen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Bei Hauskäufen sind die Immobilenpreise in Fulda im Vergleich zum Vorjahr nur gering gestiegen. Eigentumswohnungen und unbebaute Grundstücke wurden allerdings deutlich teuerer.

Für eine neugebaute Wohnung musste man 2017 2800 Euro pro Quadratmeter zahlen – vergangenes Jahr hingegen 3100 Euro. Das ist eine Preissteigerung von zehn Prozent. Die Zahlen gehen aus dem jetzt erschienenen Immobilienmarktbericht für die Stadt Fulda hervor. Sogar mehr als 20 Prozent teurer wurden unbebaute Grundstücke: 2017 kostete bei diesen der Quadratmeter 149 Euro, nun liegt er bei 191 Euro.

Die Stadt erklärt den Anstieg der Durchschnittspreise in einer Pressemitteilung damit, dass die Anzahl der verkauften kommunalen Grundstücke deutlich geringer war als 2017. „Die kommunalen Grundstücke sind in der Regel günstiger und wirkten insbesondere im Jahr 2017 preisdämpfend auf den Gesamtdurchschnittswert“, so die Stadt.

Wohnungsmarkt wächst weiterhin

Wachsend bleibt der Wohnungs- und Teileigentumsmarkt: Hier stieg die Zahl der Vertragsabschlüsse um rund 22 Prozent. Dabei werden drei Kategorien unterschieden: Erstverkauf von Neubauwohnungen, Erstverkäufe von in Wohnungseigentum umgewandelten Mietwohnungen und Wiederverkäufe.

In den drei Kategorien gab es eine zum Teil unterschiedliche Tendenz in der Preisentwicklung: Während die Quadratmeterpreise bei Neubauten deutlich stiegen, blieben sie bei der Umwandlung mit 2100 Euro konstant. Beim Wiederverkauf stieg der Durchschnittspreis von 1500 auf 1800 Euro.

Kaufpreise von 100 000 bis 400 000 Euro

Bei den bebauten Grundstücken haben Ein- und Zweifamilienhäuser wie in den Vorjahren mit rund 72 Prozent den größten Marktanteil. Grundstücke von 250 bis 1000 Quadratmetern wurden am häufigsten veräußert. Der Schwerpunkt lag bei 500 bis 750 Quadratmeter. Dabei wurden Kaufpreise von 100 000 bis 400 000 Euro am häufigsten erzielt.

Die Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser (freistehend) stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund ein Prozent, für Zweifamilienhäuser wurden durchschnittlich zwei Prozent mehr gezahlt. / kir, mbl

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