Fotos: Arnulf Müller

Viele Neuerungen und Barrierefreiheit: Fliedetalschule für 4,8 Millionen Euro saniert

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FLIEDEN - Neues Gebäude, neue Klassenräume, ein neuer Schulhof, neue Mensa und komplett barrierefrei: Die Fliedetalschule in Flieden erstrahlt in neuem Glanz. Für 4,8 Millionen Euro hat der Landkreis Fulda die Schule erneuert und saniert. Sie ist damit für die rund 280 Schüler ein idealer Ort zum Lernen und Leben.

Das alte Schulareal bestand bis vor kurzem aus drei Gebäuden. Das älteste wurde um 1910 errichtet, 1957 kam dann ein kleinerer Anbau hinzu, der drei Klassenräume und eine Pausenhalle umfasste. 1971 wurde schließlich ein Erweiterungsbau errichtet, der über drei Stockwerke reichte und zwölf Klassenräume beinhaltete.

Erste Planungen in 2014

Erste Planungen für einen Umbau gab es 2014. Im darauffolgenden Jahr begannen dann die Bauarbeiten. Da alle drei Gebäude komplett hätten saniert werden müssen, entschied sich der Landkreis Fulda für einen Abriss des jüngsten Gebäudes und einen anschließenden Neubau.

„Sanierung teurer als der Neubau“

„Die Sanierung dieses Gebäudes wäre um einiges teurer gewesen als der Neubau“, erklärt Jürgen Obermeier, Leiter des Fachdienstes Gebäudemanagement. Auch der Brandschutz und die alte Elektrik führten dazu, dass ein Neubau notwendig war. Das Gebäude aus dem Jahr 1971 mit seinen vielen Räumen musste einem Neubau weichen. Dieser umfasst nun sechs Klassenräume, drei gemeinsame Gruppenräume und eine Mensa mit einer Ausgabeküche.

Im Gebäude aus dem Jahr 1957 entstanden nach dem Umbau zwei Klassenräume sowie ein gemeinsamer Gruppenraum. Auf der untersten Ebene befindet sich zudem nun ein Multifunktionsraum mit einer Küche.

Differenzierungsräume und Spielflure

Und auch das älteste Gebäude der Schule wurde innen komplett saniert. Im ersten Bauabschnitt wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Ganz früher befand sich dort eine Lehrerwohnung, in den vergangenen Jahren wurde es nur noch als Lagerraum genutzt. Heute finden die Verwaltung und das Lehrerzimmer dort ihren Platz. Außerdem wurden aus den sechs Klassenräumen vier neue geschaffen sowie vier Differenzierungsräume und große Spielflure.

Barrierefrei miteinander verbunden

Zudem wurden ein neues Treppenhaus sowie ein Aufzug errichtet. Alle drei Gebäude sind somit nun barrierefrei und miteinander verbunden. „Früher gab es mehrere Zugänge zum Gebäude, manche Teile waren sogar nur über den Schulhof zu erreichen. Heute ist alles enger zusammen und vor allem miteinander verbunden“, so Obermeier, der erklärt, dass es auch nur noch einen Haupteingang über den Dorfplatz gibt.

Besonderes Highlight

Ein besonderes Highlight für die Kinder dürfte der komplett neu gestaltete Schulhof darstellen. Ein Landschaftsplanungsbüro hat den neuen Pausenhof konzipiert und Platz zum Toben, Verweilen und Spielen geschaffen. Ein perfekter Ort für die 280 Schülerinnen und Schüler. / mal

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