Foto: Charlie Rolff

Vier Kracher in drei Wochen warten auf Maberzell

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Eine vorweihnachtliche Bescherung wird es für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in der Tischtennis-Bundesliga wohl kaum geben. Die nächsten vier Spiele bis Weihnachten finden allesamt gegen Hochkaräter statt. Los geht es morgen mit der Auswärtspartie beim Tabellenvierten Ochsenhausen.

Danach folgen Spiele beim Rekordmeister Düsseldorf, in der kleinen Halle der äußerst unbequemen Mühlhausener und zum Abschluss der Heimauftritt am 22. Dezember gegen Spitzenreiter Saarbrücken. „Da sind unsere Erfolgschancen natürlich sehr gering, das muss man realistisch sehen“, setzt sich Maberzells Abwehr-Ass Ruwen Filus nicht unter Druck. Vielmehr sei es wichtig, im Januar und Februar die wichtigen Spiele gegen Neu-Ulm, Grenzau und Jülich positiv zu gestalten, um den deutlichen Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern.

Blick nach vorne trotz Niederlage

Den Anschluss ans Mittelfeld hatte Maberzell vergangenen Sonntag verpasst: Die unglückliche 2:3-Niederlage gegen Bergneustadt mit einigen nicht verwandelten Matchbällen schmerzte sehr. Doch Tomislav Pucar, Fan Bo Meng, Filus und Cheftrainer Qing Yu Meng richten den Blick nach vorne.

Calderano steht bereit

Die morgige Aufgabe beim TTF Liebherr Ochsenhausen ist allerdings eine schwere. Ein Coup wie im Hinspiel, als Maberzell die Oberschwaben mit 3:1 nach Hause schickte, wird es kaum geben. Denn der Weltranglisten-Sechste Hugo Calderano wird dieses Mal wohl mit von der Partie sein. Ochsenhausens Teamleiter Manuel Pfender bestätigt immerhin, der Brasilianer stünde zur Verfügung: „Welche drei Spieler eingesetzt werden, entscheidet der Trainer.“ Für die 1:3-Niederlage will Ochsenhausen Revanche nehmen. „In Fulda hatten wir nicht unseren besten Tag erwischt und zudem viele Netz- und Kantenbälle gegen uns“, blickt Pfender zurück.

„Fulda ist mit Filus und Pucar sehr gefährlich.“

Sowohl Tomislav Pucar gegen Stefan Fegerl als auch Filus gegen Simon Gauzy gingen als knappe 3:2-Sieger vom Tisch und sorgten für Maberzells 2:0-Führung. Lediglich Fan Bo Meng musste sich Vladimir Sidorenko (0:3) geschlagen geben, ehe Pucar gegen den Franzosen Gauzy mit seinem 3:0-Erfolg den 3:1-Endstand herstellte. Die Gastgeber nehmen die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter. „Fulda ist mit Filus und Pucar sehr gefährlich, und der junge Heißläufer Fan Bo Meng kann ohne Druck aufspielen“, warnt Pfender. / an

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