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Virenscan-Aktion an Uni Gießen läuft

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Gießen/Fulda - Nach einem möglichen Hackerangriff sollen mehrere hundert USB-Sticks die Computer der Uni Gießen auf eine Schadsoftware überprüfen. Auch die Bibliotheken in Fulda sind von dem Angriff betroffen. Momentan können dort keine Bücher ausgeliehen werden.

Die Mitarbeiter der Uni Gießen haben damit begonnen, ihre Dienstcomputer auf Schadsoftware zu überprüfen. Dafür seien derzeit mehrere hundert USB-Sticks mit einem Virenscan-Programm im Umlauf, sagte eine Sprecherin am Freitag.

Die Geräte müssen in zwei Wellen geprüft werden und dürfen dabei keine Auffälligkeiten zeigen, ehe sie als sicher gelten können. Die mittelhessische Hochschule hat nach einem möglichen Hackerangriff aus Sicherheitsgründen alle Server heruntergefahren und ist seit Sonntag offline. Die Uni geht davon aus, dass sie es mit einer bislang unbekannten und komplexen Variante einer Schadsoftware zu tun hat. Geräte der Studenten sind von der Virenscan-Aktion nicht betroffen.

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