In der Nähe des Hochwasserbehälters oberhalb von Steinau baut Vodafone einen Handymast. Die Gemeindevertretung hat jetzt grünes Licht für den Bau gegeben. / Foto: Michel Ickler

Vodafone baut 30-Meter-Mast in Steinau – Besserer Handyempfang ist das Ziel

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Steinau - Der Mobilfunkbetreiber Vodafone (D 2) will in Steinau einen 30 Meter hohen Handymast bauen. Das Ziel: Eine bessere Netzversorgung und dadurch ein besserer Empfang. Die Petersberger Gemeindevertretung hat jetzt grünes Licht für das Projekt gegeben.

Von Michel Ickler und Eike Zenner

Die Anlage entsteht im Ortsteil Steinau auf gemeindlichem Grund. Zunächst war geplant, die Mobilfunkantenne am neuen Hochwasserbehälter, oberhalb vom Kompostplatz, aufzustellen. Da es jedoch Bedenken von Anwohnern aus der Waldstraße gab – hier befindet sich die nächstgelegene Wohnbebauung –, soll der Mast jetzt im westlichen Teil des Grundstücks gebaut werden.

Der Steinauer Ortsbeirat war bereits im vergangenen Jahr mit dem Thema befasst. Die Petersberger Gemeindevertretung hat jetzt grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Der Beschluss erging einstimmig. „Der Mindestabstand zu Wohnhäusern beträgt bei einem solchen Mast 175 Meter. Bei dem neuen Standort, der um ein paar Meter verlegt wurde, sind es nun 325 Meter“, berichtet Ortsvorsteher Winfried Schäfer im Gespräch mit unserer Zeitung.

15 bis 20 Bäume müssen gefällt werden

Der Abstand zum Neubaugebiet „Hinterm Hainberg“ betrage sogar 375 Meter. Die Gemeinde sei damit, so Schäfer, „auf die Bürger zugekommen“. Bedenken bezüglich Strahlung oder der Höhe des Handymastes – 30 Meter – habe es im Vorfeld nicht gegeben, informiert Schäfer.

Für die Errichtung müssen auf dem Grundstück 15 bis 20 Bäume gefällt werden. „Dies muss aber bis zum 1. März geschehen, da von März bis Ende September das Fällen von Bäumen verboten ist“, erklärt der Ortsvorsteher. Entsprechende Ausgleichspflanzungen sind vorgesehen.

Die Kosten für Kabel- und Wegebau trägt Vodafone. Die Gemeinde profitiert finanziell von dem Mobilfunkmast.

Einnahmen

Die Gemeinde Petersberg verdient mit dem Mobilfunkmast Geld: Zu Beginn des Projekts zahlt Vodafone 1000 Euro in den Gemeindesäckel. Ab Baubeginn fließen 100 Euro pro Monat. Wenn der Mast dann in Betrieb ist, sind es 200 Euro.

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