Symbolfoto: Volker Nies

Warmer Dezember killt weiße Weihnachten: Bis zu zwölf Grad an Heiligabend

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Das Thema weiße Weihnachten ist laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung abgehakt. Die Chancen auf eine Schneedecke in Deutschland lägen bei null Prozent.

„Der Winter setzt derzeit voll auf die milde Schiene. Schnee ist nicht in Sicht. Am Wochenende gibt es dann auch wieder Regen und Sturm. Weiße Weihnachten fallen in diesem Jahr aus. Die Schneeträume zum Fest werden von der Warmluftdüse weggeblasen. Erste Hoffnungen auf eine Abkühlung gibt es vielleicht zum Jahreswechsel“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Bis zu zwölf Grad an Heiligabend

Bis Freitag werden bis zu 15 Grad erwarten. Ab Samstag soll es dann etwas kühler, nass und windig werden. Am vierten Advent sowie am Montag sollen die Temperaturen im einstelligen Bereich bleiben. An Heiligabend gehen sie laut Dominik Jung dann wieder hoch – bis auf zwölf Grad. Es kommen einige Schauer hinzu. Ähnlich sehe das am Ersten Weihnachtsfeiertag aus. Es seien Temperaturen zwischen fünf und zwölf Grad zu erwarten. Es sei einen Mix aus Sonne, Wolken und Regenschauern angesagt.

Weiße Weihnachten ist abgehakt

Will man dem Diplom-Meteorologen glauben, liegen die Chancen auf eine Schneedecke in Deutschland bei 0 Prozent. Das milde Wetterjahr 2019 ende mit milden Temperaturen an Weihnachten. Nach über 42 Grad im Sommer, werden uns jetzt mitten im Dezember auch nochmal um die 20 Grad angeboten. Da ist der Winter in der Tat chancenlos.

„Die Hoffnung liegt nun beim Jahreswechsel“

„Die Hoffnung liegt nun beim Jahreswechsel. Der verspricht kälter zu werden. Vielleicht kommt dann sogar ein Hauch von Winter? Sicher ist das alles aber noch lange nicht“, sagt Wetterexperte Jung. / mal

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