Das Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe (Außenansicht)
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Das Groenhoff-Haus in auf der Wasserkuppe ist in schlechtem Zustand.

Zoff um Groenhoff-Haus

Waschke: Fuldas Grüne sollen in Wiesbaden Druck machen

Nächste Runde im Streit um das Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe: Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke fordert die Fuldaer Kreis-Grünen auf, den Druck auf die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) zu erhöhen.

Fulda/Wiesbaden - Sabine Waschke mahnt die Kreis-Grünen auf, Druck auf deren Parteifreundin, Umweltministerin Priska Hinz, zu erhöhen, damit endlich Bewegung in die Sanierung des Groenhoff-Areals auf der Wasserkuppe kommt.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Waschke teilt in einer Pressemitteilung die Auffassung der Grünen-Kreistagsfraktion, das Land unternehme zu wenig zur Rettung und Sanierung des Groenhoff-Areals. Gleichzeitig erinnert sie die Kreis-Grünen daran, dass besonders sie den Druck auf die grüne Umweltministerin Hinz erhöhen müssten. Das Biosphärenreservat untersteht dem Umweltministerium. Waschke hatte zuletzt bereits mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, der hessische Teil sei die „Schmuddelecke des Biosphärenreservats“.

In einer Pressemitteilung hatte die Grünen-Kreistagsfraktion die zuständigen Ministerien kritisiert. Dafür bekommt sie Unterstützung von Waschke. „Wir können jede Hilfe gebrauchen, um die Geschichte um das Groenhoff-Areal endlich zu einem guten Ende zu bringen. „Seit über sechs Jahren höre ich aus dem Finanz- und dem Umweltministerium nichts als schöne Worte. Es passiert allerdings nichts. Sowohl auf der bayerischen als auch auf der thüringischen Seite des Biosphärenreservats Rhön stehen wunderschöne und moderne Verwaltungsstellen. Nur in Hessen bekommt man das nicht hin, obwohl wir auf der Wasserkuppe den perfekten Ort dafür haben“. (ic)

Lesen Sire hier: Ministerin Hinz ernennt Hofbieber zum ersten Biodiversitäts-Forstamt Plus

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